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Türkei bereitet Freihandelsabkommen mit Venezuela vor: Maduro dankt auf ungewöhnliche Weise

Türkei bereitet Freihandelsabkommen mit Venezuela vor: Maduro dankt auf ungewöhnliche Weise
Bildquelle: Nicolás Maduro
Die Türkei und Venezuela haben ein Abkommen zur Förderung des bilateralen Handels unterzeichnet, das zu einem Freihandelsabkommen ausgebaut werden soll. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bedankte sich mit einer etwas untypischen Geste.

Die Vereinbarung wurde während einer Telefonkonferenz zwischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seinem venezolanischen Amtskollegen Nicolás Maduro am späten Donnerstag getroffen. Das türkische Staatsoberhaupt kommentierte:

Durch die Erweiterung des Geltungsbereichs wollen wir dieses Abkommen so schnell wie möglich in ein Freihandelsabkommen umwandeln.

Der israelische Botschafter in der Türkei Eitan Naveh am Abflugterminal des Atatürk International Airport in Istanbul

Die Staats- und Regierungschefs erörterten auch bilaterale Beziehungen und regionale Fragen. An der Konferenz nahmen zahlreiche hochrangige venezolanische Kabinettsmitglieder teil sowie der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu und Wirtschaftsminister Nihat Zeybekçi.

Türkische Medien lobten die Entwicklung der bilateralen Beziehungen in Bereichen wie Wirtschaft, Handel, Landwirtschaft, Energie, Kultur und Bildung.

Ich bin sehr froh, dass unser Handelsvolumen in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 eine halbe Milliarde Dollar überschritten hat. Ich glaube, dass diese Zahl bis zum Ende des Jahres zwei Milliarden Dollar erreichen wird", äußerte der türkische Präsident.

Maduro, dessen größtes innenpolitisches Problem die lahmende Wirtschaft ist, dankte der Türkei die Kooperation auf seine ganz eigene Art. Er veröffentlichte zwei Fotos von sich in Anlehnung an die prominente türkische Serie "Auferstehung: Ertuğrul" (auf Türkisch "Diriliş: Ertuğrul") mit einer sogenannten Börk-Kopfbedeckung, der Fahne und einem Ring mit den Insignien des türkischen Kayı-Stammes, der aus Zentralasien nach Anatolien einwanderte, um das Osmanische Reich zu gründen.

Erdoğan brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Maduro am Freitag am Sondergipfel der Organisation der Islamischen Konferenz, kurz OIC, in Istanbul teilnimmt. Maduro bekräftigte:

Ich habe offen zum Ausdruck gebracht, dass wir alle muslimischen Länder und Palästina unterstützen, insbesondere angesichts der jüngsten Ereignisse in Palästina.

Im Gegenzug wünschte Erdoğan seinem Amtskollegen Erfolg bei den anstehenden Parlamentswahlen am 24. Juni. "Ich glaube daran, dass Sie triumphieren werden", sagte Erdoğan zu Maduro, dessen Hauptkonkurrent der ehemalige Gouverneur Henri Falcón ist, der sich einem Wahlboykott der Opposition verweigerte, um für die Präsidentschaft zu kandidieren.

China und Russland gelten als wichtige Unterstützer der Regierung von Maduro. Sie haben Caracas Milliarden schwere Kredite geliehen. Beide Staaten unterhalten außerdem bedeutende Ölfelder in Venezuela, der Heimat der größten Rohölreserven der Welt.

Die Türkei hat eine viel kleinere Präsenz, aber Turkish Airlines unterhält seit 2016 eine Fluglinie nach Caracas - eine der wenigen großen internationalen Fluggesellschaften, die das Land noch bedienen. Die venezolanische Regierung teilte kürzlich mit, dass die Türkei in ihre neue "Petro"-Kryptowährung investieren werde.

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