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Südafrikas Präsident: "Es ist an der Zeit, dass Afrika eine einheitliche Währung einführt"

Südafrikas Präsident: "Es ist an der Zeit, dass Afrika eine einheitliche Währung einführt"
Im globalen Finanzmarkt spielen afrikanische Währungen nur eine untergeordnete Rolle. Das soll sich nach dem Willen des südafrikanischen Präsidenten künftig ändern.
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hat vorgeschlagen, eine einheitliche Währung für Afrika zu schaffen. Diese könnte seiner Meinung nach den Handel über die Grenzen hinweg fördern und den Status einer internationalen Währung erreichen.

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa äußerte seine Idee erstmals während eines Treffens der Afrikanischen Union in Ruanda, wo 44 Länder zusammenkamen, um den Vertrag über die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (CFTA) zu unterzeichnen.

Die Stunde, der Tag und der Moment könnten gekommen sein, da Afrika seine eigene Währung bekommt, so dass wir aus unseren Köpfen diese koloniale Mentalität des Verlassens auf die Währungen anderer Menschen herausbekommen. Wir können diese Währung mit anderen vergleichen", so Ramaphosa zu den versammelten afrikanischen Führern.

Derzeit gibt es in Afrika über 40 verschiedene Währungen, von denen viele um den Erhalt ihres Wertes kämpfen. Im Jahr 2008 erreichte die nationale Währung Simbabwes etwa eine schwindelerregende Inflationsrate von 89 Trilliarden Prozent.

Der CFTA-Vertrag, auf den sich die Staatschefs während des Treffens geeinigt haben, kann zur größten Freihandelszone für die teilnehmenden Staaten seit der Gründung der Welthandelsorganisation WTO führen. Das Abkommen soll innerhalb von sechs Monaten in Kraft treten und die Staats- und Regierungschefs hoffen, dass der Plan den Wohlstand von 1,2 Milliarden Afrikanern ankurbeln wird.

Es wird zudem erwartet, dass Handelshemmnisse wie Zölle und Einfuhrkontingente fallen und der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedstaaten gewährleistet wird.

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