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Weltbank: Weltwirtschaft steht düsteres Jahrzehnt bevor

Weltbank: Weltwirtschaft steht düsteres Jahrzehnt bevor
Das Wachstum der Weltwirtschaft scheint seinen Höhepunkt erreicht zu haben, heißt es in einem neuen Bericht der Weltbank. Das Dokument berichtet von einem Mangel an Investitionen, einer Verlangsamung der Produktivität und einer Straffung der Geldpolitik.

Obwohl die Bank ihre Prognose für das globale Wachstum von 2,7 Prozent auf 3 Prozent anhob, warnte sie, dass die Wachstumsbeschleunigung nur eine vorübergehende sein werde, wenn die Regierungen keine Strukturreformen durchführen, um das langfristige Wachstumspotenzial zu erhöhen. Diese Einschätzung trifft die Weltbank ungeachtet der Tatsache, dass die Finanzorganisation ihre Schätzungen sowohl für 2018 als auch für 2019 zuvor nach oben revidiert hatte.

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Der Schwerpunkt sollte nun auf die Strukturpolitik gelegt werden, die zur Steigerung der längerfristigen Produktivität und des Lebensstandards erforderlich ist", heißt es in dem Bericht.

Auch in Entwicklungsländern verlangsamt sich das Wachstum

Die führende Ökonomin der Einrichtung, Franziska Ohnsorge, erklärte, dass es das langsamste Jahrzehnt bezüglich des Potenzialswachstums seit Beginn der Verwendung des bestehenden Datensatzes der Weltbank Mitte der 1990er Jahre wäre. Außerdem warnte sie, dass dies schwerwiegende Folgen für Investoren und Kreditnehmer haben könnte.

Die Weltbank sagte voraus, dass sich die Industrieländer als Gruppe in den kommenden Jahren in ihrem Wachstum voraussichtlich verlangsamen werden, da sie mit einer Vollbeschäftigung konfrontiert sind und die Zentralbanken die Zinsen erhöhen, um die Inflation einzudämmen. Das Wachstum in diesen Volkswirtschaften würde voraussichtlich von 2,3 Prozent im vergangenen Jahr auf 2,2 Prozent in diesem Jahr und auf 1,7 Prozent bis 2020 zurückgehen. Auch die Schwellen- und Entwicklungsländer, die im vergangenen Jahr als Gruppe um 4,3 Prozent wuchsen, dürften ein langsameres Wachstum erleben und weniger zum globalen Wachstum beitragen.

Ohnsorge: Parallelen zu 1929 erkennbar

Geopolitische Spannungen sowie ein zunehmender Protektionismus, der verhindern könnte, dass sich das Handelswachstum erholt, und der das BIP unterminiert, gehören ebenfalls zu den potenziellen Risiken für die globale Wirtschaftsexpansion.

Laut Ohnsorge befinden sich die Aktienmärkte auf einem ähnlichen Niveau wie vor dem Wall-Street-Crash von 1929. Die Anleihenmärkte gehen davon aus, dass eine niedrige Inflation die offiziellen Kreditkosten niedrig halten wird, sagte die Ökonomin.

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Würden politische Entscheidungsträger auf der ganzen Welt sich auf solche Schlüsselinvestitionen wie Humankapital und Sachkapital konzentrieren, könnten sie "die Produktivität ihrer Länder steigern, die Beteiligung der Arbeitnehmer erhöhen und den Zielen der Beendigung extremer Armut und des gemeinsamen Wohlstands näher kommen", so der Präsident der Weltbank, Jim Yong-kim.

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