US-amerikanische Bank friert 22 Milliarden US-Dollar schwere Vermögenswerte Kasachstans ein

US-amerikanische Bank friert 22 Milliarden US-Dollar schwere Vermögenswerte Kasachstans ein
Die kasachische Hauptstadt Astana
Die Bank of New York Mellon hat Vermögenswerte im Wert von 22 Milliarden US-Dollar eingefroren, die Kasachstan gehören, berichtet Reuters. Der Schritt wurde im Vorfeld einer Klage eines moldauischen Geschäftsmannes gegen das Land unternommen.

Das eingefrorene Geld gehört dem Nationalfonds Kasachstans, der sich aus den Öleinnahmen des Landes zusammensetzt.

Der moldauische Geschäftsmann Anatolie Stati ist seit vielen Jahren in einen Rechtsstreit mit Kasachstan verwickelt. Er hatte in Kasachstans Öl- und Gasindustrie investiert und behauptet, die Regierung habe ihn gezwungen, seine Vermögenswerte billig zu verkaufen. Kasachstan bestreitet die Anschuldigungen.

Im Oktober dieses Jahres reichte Kasachstan beim US District Court in Washington, D.C. eine Klage gegen die Unternehmen des Geschäftsmannes ein, nachdem seine Partner einen Schiedsspruch in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar erhalten hatten, der vor einem internationalen Schiedsgericht gewonnen wurde.

Am Donnerstag setzten Kasachstans US-Dollar-Bonds ihren fallenden Trend fort und fielen um ein Viertel Prozent, nachdem sie bereits am Mittwoch in die Tiefe gestürzt waren. Die Landeswährung Kasachstans, der Tenge, hat sich hingegen gegenüber dem Dollar gefestigt.

Das zentralasiatische Land hat die 55. größte Volkswirtschaft der Welt mit einem Bruttoinlandsprodukt von 137 Milliarden US-Dollar.

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