Vize-Premier: Russland wird syrische Seehäfen für Weizen-Exporte in den Nahen Osten nutzen

Vize-Premier: Russland wird syrische Seehäfen für Weizen-Exporte in den Nahen Osten nutzen
Der stellvertretende Premierminister Russlands, Dmitri Rogosin, hat erklärt, dass Moskau syrische Häfen nutzen wolle, um Getreide in die Arabische Republik Syrien und ihre Nachbarländer zu verschiffen. Außerdem werde Russland an der Phosphatgewinnung in Syrien teilnehmen.

Syrische Häfen sind ideal für den Export von russischem Weizen, nicht nur nach Syrien, sondern auch über Syrien in den Irak und andere nahe gelegene Länder. Das ist vorteilhaft für uns", sagte Rogosin.

Der Vize-Premierminister fügte hinzu, dass Russland in diesem Jahr eine weitere Rekord-Weizenernte eingefahren habe, was die Notwendigkeit des Getreide-Exports unterstreiche.

Russland und Syrien planen außerdem gemeinsam Phosphatlagerstätten zu erschließen, so der Politiker.

In Syrien gibt es eine große Phosphatlagerstätte. In vielen Ländern ist dieses Produkt sehr gefragt.

So unterstrich er im Anschluss an seinen Besuch des Landes.

Rogosin teilte außerdem mit, dass Russland und Syrien vereinbart haben, die Lagerstätte zu erschließen und verarbeitetes Phosphat in andere Länder zu exportieren. Alle Gewinne aus dem Unternehmen werden zwischen syrischen und russischen Unternehmen aufgeteilt.

Im vergangenen Jahr bot Syrien Russland die Rechte zur Erkundung und Erschließung von Land- und Offshore-Öl- und Gasvorkommen an. Im Speziellen wurde Russland dazu aufgerufen, die Raffinerie Baniyas zu modernisieren und eine weitere Raffinerie in Kooperation mit dem Iran und Venezuela zu errichten.

Anfang dieses Monats ordnete der russische Präsident Wladimir Putin nach einer erfolgreichen Kampagne gegen den Islamischen Staat den Rückzug eines bedeutenden Teils des russischen Militärs aus Syrien an.

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen