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Bitcoin wird größte Spekulationsblase aller Zeiten und überholt sogar niederländische Tulpenmanie

Bitcoin wird größte Spekulationsblase aller Zeiten und überholt sogar niederländische Tulpenmanie
Die virtuelle Währung Bitcoin hat sich offiziell zur größten Spekulationsblase der Geschichte entwickelt. Sie stellt damit sogar die berüchtigte "Tulpenmanie", eine spekulative Blase, die 1637 die niederländische Wirtschaft erschütterte, in den Schatten.

Laut den Analysten Howard Wang und Robert Wu von Convoy Investments ist der Bitcoin-Preis "in diesem Jahr um mehr als das 17-fache und in den letzten drei Jahren um das 64-fache gestiegen und hat den Preisanstieg der niederländischen Tulpe in einem gleich großen Zeitraum übertrumpft".

Wang und Wu veröffentlichten vor einem Monat ein Vermögensblasendiagramm, das viral ging, weil es auch den Bitcoin aufführte. Es zeigte, dass dieser unter den berühmtesten Vermögensblasen der Welt nur noch der niederländischen Tulpenzwiebelmanie aus dem 17. Jahrhundert hinterherhinkt. Anfang dieser Woche haben die Analysten ihr Ranking jedoch aktualisiert. Sie wiesen nun nach, dass sich der Preis der digitalen Währung in nur einem Monat mehr als verdoppelt hat. Auf diese Weise habe der Bitcoin das globale Spekulationsblasenrennen endgültig gewonnen und die einstigen Tulpen überholt.

Wenn wir einen dramatischen Anstieg der Marktpreise für ein bestimmtes Gut sehen, gibt es oft einen internen Kampf zwischen den beiden Arten von Investoren, die es unter uns gibt",

sagte Wang in Bezug auf die wichtigsten Triebkräfte bei der Bildung von Spekulationsblasen.

Zwei Arten von Investoren im Widerstreit

Der eine ist nach Ansicht des Analysten der wertorientierte Anleger, der sich fragt, ob der Preis für die Investition nicht zu hoch sei. Die zweite Investoren-Art ist der Impuls-Anleger, den die Frage interessiert, ob er nicht einen Trend verpasst.

Ich glaube, dass die Ausgewogenheit dieser beiden Ansätze, sowohl unter uns selbst als auch auf einem Markt, letztendlich die Neigung zu blasenartigem Verhalten bestimmt",

zitiert das Portal ZeroHedge den Analysten.

Während die Auswirkungen des Tulpenwahnsinns verheerend waren, sind die Bitcoin-Gläubigen der Meinung, dass die Rally der Kryptowährung noch lange nicht zu Ende sei. Viele bezweifeln, dass sie überhaupt kollabieren wird, zumindest werde dies nicht in absehbarer Zeit der Fall sein. Der Investment-Guru Michael Novogratz sagte zu CNBC, dass der Wert des Bitcoin "Ende 2018 leicht bei 40.000 US-Dollar liegen könnte".

Experten: Korrektur würde Bitcoin nicht dauerhaft zerstören

Novogratz, der ein Viertel seines Nettovermögens in Kryptowährungen investiert hat, fügte hinzu, dass der Preis des Bitcoin-Rivalen Ethereum sich auch noch verdreifachen könne.

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Der Bitcoin-Unternehmer William Mook sprach mit RT über die Frage, ob die Kryptowährung eine Blase sei und wies darauf hin, dass das zwar tatsächlich sein könnte, eine Korrektur jedoch nicht tödlich sein werde, da der Wert der Kryptowährung "nicht dauerhaft verloren gehen kann".

Die so genannte Tulpenmanie war eine Periode im niederländischen Goldenen Zeitalter des 17. Jahrhunderts, in der die Vertragspreise für einige der - kurz zuvor eingeführten und zur Mode gewordenen - Tulpenzwiebeln stark in die Höhe schossen. Auf dem Höhepunkt der Tulpenmanie übertrafen die Preise einiger einzelner Zwiebeln das Zehnfache des Jahreseinkommens eines Handwerkers. Im Februar 1637 brachen die Preise dann jedoch dramatisch ein. Die Tulpenblase wird allgemein als die erste erfasste Spekulationsblase angesehen. Der Begriff "Tulpenmanie" wird heute oft metaphorisch in Bezug auf jede große Wirtschaftsblase verwendet, in der die Preise der Vermögenswerte von deren eigentlichem substanziellen Wert abweichen.

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