Russland prüft Vorschlag Venezuelas einen Verkehrsknotenpunkt in Caracas einzurichten

Russland prüft Vorschlag Venezuelas einen Verkehrsknotenpunkt in Caracas einzurichten
Wie der stellvertretende russische Premierminister Dmitri Rogosin mitteilte, wird Russland einen Vorschlag Venezuelas prüfen, in Caracas einen Verkehrsknotenpunkt zu errichten.Vertreter beider Länder besprachen am Freitag in Sotschi eine Reihe von bilateralen Verträgen.

Am Freitag kam das Russland-Venezuela die Hochkommissariat in Sotschi zusammen und erörterte die Möglichkeiten der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft, Industrie, Technologie, Bergbau, Bildung, Verteidigung und Gesundheit.

Venezuelas Verteidigungsminister Wladimir Padrino López, Landwirtschaftsminister Wilmar Castro Soteldo und stellvertretender Minister für Europa Yvan Gil führten die Gespräche für das südamerikanische Land. Soteldo sagte, das Treffen sei "ein wichtiger Vorstoß für Technologie und Handel zwischen Venezuela und Russland".

Vertreter beider Länder bereiteten zudem eine Reihe von bilateralen Abkommen für den Land-, Bahn-, Luft- und Seeverkehr vor.

Wir sprachen heute über die Notwendigkeit, im Bereich der Versorgung über einen integrierten Ansatz und die mögliche Schaffung eines Verkehrsknotenpunkts nachzudenken, der die einzigartige geographische Lage von Caracas berücksichtigt. Wir werden Ihren Vorschlag analysieren", sagte Rogosin.

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Zuvor habe Russland auch mit Kuba über die Entwicklung des Luftverkehrs und die Zusammenarbeit im Bereich der Zivilluftfahrt gesprochen, so der Vizeregierungschef Russlands.

Was Sie heute vorgeschlagen haben, entspricht voll und ganz der Logik der Gespräche mit kubanischen Kollegen", so Rogosin. Das Handelsvolumen werde weiterhin durch die Lieferung von Russlands SSJ 100 und MC-21 Passagierflugzeugen in das südamerikanische Land wachsen.

Rusland und Venezuela unterzeichneten zudem ein Memorandum über die Erhöhung der Lieferung von russischem Weizen nach Venezuela. In den vergangenen 15 Jahren haben beide Länder mehrere bilaterale Abkommen in den Bereichen Infrastruktur, Bau und Ölförderung beschlossen.

Imperialisten (Länder) greifen uns an, blockieren uns und schließen Türen mit einem ganzen Teil der Welt", sagte Gil. "Russland öffnet seine Türen und begrüßt uns als Gleichgestellte in diesen Abkommen."

Landwirtschaftsminister Wilmar lobte die Fortschritte des Tages, mit einem umfassenden, militärischen und mehrdimensionalen Ansatz, der es ermöglichen werde, ein neues Konzept für Wirtschaft und Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zu entwickeln.

Das Außenministerium Venezuelas teilte mit, Präsident Nicolas Maduro sei sich sicher, dass

die Gemeinden im Land die Früchte dieser Gespräche genießen werden".

Das Treffen ist Teil des im Jahr 2000 gegründeten Hochkommissariats von Russland und Venezuela.