Indiens Zentralbank lehnt Bitcoin und andere Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel ab

Indiens Zentralbank lehnt Bitcoin und andere Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel ab
Die Indische Zentralbank (RBI) hat klar gemacht, dass Kryptowährungen wie Bitcoin im Land nicht willkommen sind, berichtet Indiens Finanztageszeitung Money Control.

Unsere derzeitige Position zu Bitcoins ist, dass wir sie nicht für Zahlungen und Abrechnungen verwenden werden.

Die Aussage stammt vom Geschäftsführer der Bank, S Ganesh Kumar, auf der Bankenkonferenz FIBAC in Mumbai. Und das, "obwohl die Technologie, die den Kryptowährungen zugrunde liegt, nicht enden wird."

Diese Erklärung erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der Bitcoinpreis eine kleine Korrektur zeigte, nachdem er am Sonntag ein Allzeithoch von 7.600 US-Dollar erreichte.

Die Ankündigung des indischen Zentralbank-Chefs könnte die Spekulation über die Legitimität digitaler Währungen in Indien beenden. Gleichzeitig bleibt laut Kumar die Blockchain-Technologie, die den digitalen Währungen zugrunde liegt, für die RBI von Interesse.

Anfang dieses Jahres teilte die Regulierungsbehörde mit, dass sie sich mit  den Fiat-Kryptowährungen beschäftigt habe, aber mit Bitcoin oder virtuellen Währungen an sich nicht zurechtkäme. Fiat-Geld ist eine Währung ohne inneren Wert, die durch staatliche Regulierung oder Gesetze als Geld eingeführt wurde.

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Im Moment haben wir eine Gruppe von Leuten, die sich mit den Fiat-Kryptowährungen beschäftigen. Etwas, das sozusagen eine Alternative zur indischen Rupie ist. Wir schauen uns das genau an", sagte damals Sudarshan Sen, Executivedirektor der RBI.

Im August teilte das Finanzministerium des Landes mit, dass es ein System zur Regulierung der Verwendung digitaler Währungen schaffen werde. Das Projekt würde einen Bericht eines offiziellen Ausschusses entsprechen, der dazu aufrief, Kryptowährungen wegen ihres potenziellen Missbrauchs für Geldwäsche und Betrug nicht zu legalisieren.

Desweiteren erklärte die Indische Zentralbank, dass sie keiner Entität oder Firma eine Lizenz und Autorisierung erteilt habe, mit Bitcoins oder irgendeiner anderen Kryptowährung zu arbeiten.