Ohne Energieexporte: Handel zwischen Russland und Mexiko wächst um 40 Prozent

Ohne Energieexporte: Handel zwischen Russland und Mexiko wächst um 40 Prozent
Laut dem Geschäftsführer des russischen Exportzentrums, Petr Fradkow, zeigt das mehr als 40-prozentige Wachstum des Handels zwischen Russland und Mexiko einen positiven Trend auf. Mexiko ist nominal gesehen die dreizehntgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Eine russische Delegation unter der Leitung des Industrie- und Handelsministers Denis Manturow befindet sich derzeit in Mexiko-Stadt auf Geschäftsreise.

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2017 ist der Handelsumsatz zwischen unseren Ländern sehr stark gestiegen", sagte Fradkow und fügte hinzu, dass ein signifikanter Anteil des Handels im Umfang von 1,5 Milliarden US-Dollar für Exporte außerhalb des Rohstoffsektors bestimmt sei.

"Dazu gehören Exporte von Maschinen, Nahrungsmitteln und anderen Nicht-Erdöl- und Erdgasprodukten", unterstrich er.

Auch der Handel mit Agrarprodukten boomt. Mexikos Landwirtschaftsminister Jose Calzada sprach bereits im März über eine weitere Zusammenarbeit mit Russland.

Flugzeuge und Hubschrauber auf der Wunschliste

Laut Manturow könnte Mexiko zudem bald mit der Bestellung russischer Hubschrauber beginnen.

Moskau würde Hubschrauber nach Mexiko liefern, sowohl für militärische als auch für zivile Zwecke. Das mexikanische Unternehmen Craft Avia Center plant, bis 2020 bis zu 15 Ansat-Hubschrauber zu kaufen.

Die mexikanische Fluggesellschaft Interjet hat unterdessen bereits Interesse an einer Anschaffung russischer MS-21-Passagierflugzeuge bekundet. Interjet ist nach Russlands Aeroflot der zweitgrößte Nutzer des russischen Passagierjets SSJ100. Seit 2013 betreibt das Unternehmen eine Flotte von 22 Flugzeugen.