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Preiskrieg in US-amerikanischer Lebensmittelindustrie – Amazon und Google mischen mit

Preiskrieg in US-amerikanischer Lebensmittelindustrie – Amazon und Google mischen mit
Whole Foods Market ist ein US-amerikanisches börsennotiertes Unternehmen und weltweit größter Betreiber einer Biosupermarktkette. Es wurde 1980 in Austin (Texas) von vier Geschäftsleuten gegründet. Nun wurde das Unternehmen von Amazon übernommen.
Amazon übernimmt die US-Biokette Whole Foods und treibt damit den Preiskampf in der US-Lebensmittelbranche voran. Konkurrent Wal-Mart verbündet sich derweil mit Google, um gegenzuhalten. Es geht vor allem um den wachsenden Onlinehandel für Lebensmittel.

Der Onlinehändler Amazon kündigte nach seiner Übernahme der US-Biokette Whole Foods eine Preissenkung verschiedener Bioprodukte an.

Wir sind entschlossen, gesunde Bioprodukte anzubieten, die sich jeder leisten kann,

sagte Amazon-Vorstand Jeff Wilke. Die Preissenkung umfasse Produkte von Rindfleisch bis hin zu Bananen. Die Ankündigung von Wilke blieb nicht ohne Wirkung. Die Aktien der Konkurrenz gingen prompt auf Talfahrt. Die Papiere des weltweit größten Einzelhändlers Wal-Mart verloren zwei Prozent, die von Kroger, dem größten Betreiber von Supermärkten in den USA, sogar acht Prozent. Laut Börsenanalysten wird es zu einem Preiskampf auf dem US-Lebensmittelmarkt kommen.

Die Übernahme von Whole Foods kostet Amazon 13,7 Milliarden Dollar. Nach jüngsten Zahlen betreibt der Konzern derzeit 461 Supermärkte, 95 Prozent davon in den USA. Am Donnerstag erhielt der Onlinekonzern grünes Licht von den US-Behörden. Der Zusammenschluss tritt am Montag in Kraft. Um gegenzuhalten hat sich der US-Handelsriese Wal-Mart nun mit Google verbündet. Ab Ende September will Wal-Mart mit Google zusammenarbeiten, dann könnten über den Sprachassistenten von Google Hunderttausende Artikel bestellt werden.

Wal-Mart versuchte zuletzt mit einiger Verspätung, seinen Anteil am boomenden Onlinehandel auszubauen. Erst im Juni kündigte Wal-Mart an, im Kampf gegen Amazon die Lieferung von Lebensmitteln und anderen Waren durch die eigenen Mitarbeiter zu testen. Sie sollten nach Feierabend auf ihrem Nachhauseweg die online bestellten Produkte zu den Kunden bringen.

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