Russischer Erdölexport nach China verdoppelt sich

Russischer Erdölexport nach China verdoppelt sich
Für den fünften Monat in Folge bleibt Russland nach wie vor Chinas Top-Rohöllieferant. Im Juli wurde ein Anstieg von 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

Laut der Allgemeinen Zollverwaltung Chinas kaufte das Land im vergangenen Monat 4,97 Millionen Tonnen Erdöl aus Russland. Das sind etwa 1,17 Millionen Barrel Erdöl pro Tag (bpd).

Nicht nur im Handel rücken Russland und China enger zusammen. Auch im Bankwesen wurden Verträge zwischen chinesischen und Russischen Banken abgeschlossen, von denen beide Seiten profitieren sollen.

Pekings zweitgrößter Lieferant ist Saudi-Arabien mit 940.000 bpd. Die saudischen Lieferungen nach China sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent zurückgegangen.

Lieferungen aus Angola, Chinas drittgrößtem Lieferant, fielen im Vergleich zum Vorjahr um 17,1 Prozent auf 921.520 bpd.

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Die bedeutendsten Zunahmen der Öllieferungen nach China stammten aus Malaysia (+ 889 Prozent), Aserbaidschan (+ 193,3 Prozent) und Mexiko (+ 102,7 Prozent).

Allerdings bleibt der Importanteil dieser Länder klein, da sich nur Malaysia in den Top 15 befindet.

China hat außerdem begonnen, Rohöl aus den Vereinigten Staaten einzukaufen. Importe aus den USA beliefen sich im Juli auf 174.000 bpd.