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Made in Germany boomt: Starke Nachfrage aus dem Ausland treibt Maschinenbau an

Made in Germany boomt: Starke Nachfrage aus dem Ausland treibt Maschinenbau an
Symbolbild
Die Auftragsbücher der Maschinenbauer füllen sich. Vor allem im Ausland ist die Nachfrage nach "Made in Germany" groß. Die Zuversicht der Branche wächst.

Deutschlands Maschinenbauer gehen dank starker Nachfrage aus dem Ausland mit gut gefüllten Auftragsbüchern in die zweite Jahreshälfte 2017. Produktion und Export zogen in den vergangenen Monaten an. Dies teilte der Verband deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) am Dienstag in Frankfurt mit.

Die Unternehmen sind gut ausgelastet. Sie produzieren deutlich mehr", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

In den ersten sechs Monaten gingen vier Prozent mehr Bestellungen bei der exportorientierten Branche ein als im Vorjahr. Aus dem Ausland kamen fünf Prozent mehr Aufträge, angetrieben vor allem von der Nachfrage aus dem Euroraum. Im Inland habe es ein leichtes Plus von einem Prozent gegeben. Hier gebe es zweifellos noch Nachholbedarf, sagte Wiechers.

Insgesamt sind wir zufrieden, dass der Aufschwung Kontur gewinnt und fast die gesamte Breite des Maschinenbaus erfasst hat."

Die mittelständisch geprägte Branche mit mehr als einer Million Beschäftigten hatte jüngst die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Der VDMA rechnet nun mit einem Plus von drei Prozent bei der Maschinenproduktion.

Von Januar bis Mai stieg die Produktion um 3,5 Prozent, die Exporte legten um 4,1 Prozent zu. Die Auslastung der Produktionskapazitäten verbesserte sich und lag zuletzt erstmals seit 2012 wieder über dem langjährigen Schnitt, wie der VDMA mitteilte.

Im Juni stiegen die Bestellungen gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent. Dazu trug vor allem die Nachfrage aus Ländern außerhalb des Euroraums bei. Im gemeinsamen Währungsraum gab es dagegen ein Minus. Allerdings war die Nachfrage aus den Euro-Ländern im Vergleichszeitraum Juni 2016 den Angaben zufolge auch außergewöhnlich stark gewesen. Dem Inlandsgeschäft fehlte dagegen der Schwung - gegenüber dem Vorjahr sanken die Bestellungen um drei Prozent.

(dpa/rt deutsch)

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