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Ohne EU: Gazprom und Ankara einigen sich auf Finanzierung von Mega-Pipelineprojekt Turkish Stream

Ohne EU: Gazprom und Ankara einigen sich auf Finanzierung von Mega-Pipelineprojekt Turkish Stream
Der russische Energieriese Gazprom und das staatliche türkische Unternehmen BOTAS haben sich auf die finanziellen Bedingungen für das Erdgasprojekt Turkish Stream geeinigt. Das hat der Generaldirektor von BOTAS, Burhan Özcan, am Dienstag mitgeteilt.

"Wir haben uns mit Gazprom bereits zu diesem Thema geeinigt. Aber ich kann keine Zahlen darüber offenlegen, zu welchem prozentualen Anteil wir es tun werden“, sagte der türkische Energie-Manager im Gespräch mit RIA Nowosti am Rande des 22. Welterdölkongresses in der Türkei.

Das Erdgaspipelineprojekt Turkish Stream wird aus zwei Leitungen bestehen. Die erste Leitung mit einer Transportkapazität von 15,75 Milliarden Kubikmetern Erdgas wird voraussichtlich 2018 fertiggestellt. Die zweite Leitung soll Kunden in Europa über die Türkei bedienen.

Özcan fügte hinzu, dass die Verhandlungen zum Bau der zweiten Leitung "reibungslos und ohne versteckte Risiken" ablaufen.

Im Oktober 2016 beschlossen Russland und die Türkei das gemeinsame Energieprojekt. Die Kosten für die strategisch bedeutsame Pipeline durch das Schwarze Meer belaufen sich auf 11,4 Milliarden Euro.

Anfang des Monats unterzeichnete Gazprom auch ein Abkommen mit der Regierung aus Ungarn. Künftig will Russland das EU-Mitglied mit Energie aus Turkish Stream beliefern. Ungarns Außenminister Peter Szijjarto sagte, dass die Turkish-Stream-Leitung nach Europa gegen Ende 2019 fertiggebaut sein wird. Er fügte hinzu, dass Budapest die Pipeline als beste Option für einen neuen Energiezugang wahrnimmt. Staaten wie Rumänien oder Kroatien seien für Projekte dieser Größenordnung nicht geeignet.

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