Cyberwährung Bitcoin erreicht neue Rekordstände: 1 Bitcoin kostet 200 US-Dollar mehr als Unze Gold

Cyberwährung Bitcoin erreicht neue Rekordstände: 1 Bitcoin kostet 200 US-Dollar mehr als Unze Gold
Die Einführung von Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel in Japan hat den Kurs der Digitalwährung auf ein neues Rekordhoch getrieben. Zudem keimten neue Spekulationen über einen möglichen Bitcoin-Indexfonds (ETF) auf.

Ein Bitcoin kostete am Dienstag auf der Handelsplattform BitStamp mit 1.480 Dollar so viel wie noch nie. Damit ist die Cyberwährung mittlerweile gut 200 Dollar teurer als eine Feinunze Gold (31,1 Gramm).

Bitcoin teurer als Gold geworden

Laut Daten der Digitalwährungs-Plattform Cryptocompare entfiel rund die Hälfte des Handelsvolumens in den vergangenen 24 Stunden auf den Handel zwischen Bitcoin und der japanischen Währung Yen.

Die Japaner haben sich angefreundet mit Bitcoin, seit die Währung in dem Land legal ist", sagte der Gründer von Cryptocompare, Charles Hayter.

Am 1. April ist in dem Land ein Gesetz in Kraft getreten, das Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkennt.

Eine Erklärung der US-Börsenaufsicht SEC, den kürzlich von ihr abgelehnten Antrag auf einen Bitcoin-ETF erneut zu prüfen, gab der Digitalwährung zusätzlich Auftrieb. Anfang März hatte die SEC einen beantragten Indexfonds abgelehnt mit der Begründung, Bitcoin befinde sich in einem frühen Stadium seiner Entwicklung.