Russland und Bulgarien bilden Bündnis für Wiederaufnahme des Energieprojektes South Stream

Russland und Bulgarien bilden Bündnis für Wiederaufnahme des Energieprojektes South Stream
Der bulgarische Ministerpräsident Bojko Borissow hat heute angekündigt, dass Russland und Bulgarien zuvor wegen EU-Interventionen auf Eis gelegte Energie-Projekte wieder ins Leben rufen werden, unter anderem das Pipelineprojekt South-Stream.

„Bulgarien und Russland haben sich verabredet, neue Arbeitsgruppen für den Wiederaufbau russischer Energie-Projekte zu schaffen, einschließlich der Pipeline South Stream“, teilte Bojko Borissow in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg mit, so RIA Novosti.

Im Dezember 2014 hatte Russland das Projekt South Stream eingestellt, nachdem sich die EU mehrmals gegen den Bau der Pipeline ausgesprochen hatte.

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, dass Russland nach wie vor an der Mittelmeer-Region als einem Transitbereich interessiert sei. Dabei fügte er hinzu, dass Moskau sich durch die Handlungen der EU gezwungen sah, South Stream zunächst auf die lange Bank zu schieben:

„Man hatte es uns von Seiten der EU unmöglich gemacht, das Projekt zeitnah durchzuführen, aber wir haben es nie ganz aufgegeben."