Ratingagentur Fitch belässt Russlands Kreditwürdigkeit auf niedrigster Investitionsstufe

Ratingagentur Fitch belässt Russlands Kreditwürdigkeit auf niedrigster Investitionsstufe
Die internationale Ratingagentur Fitch hat am Freitag das langfristige Emittentenausfallrating der Russischen Föderation in nationaler Währung bestätigt. Damit bleibt Russland mit seiner „BBB-"-Bewertung auf der niedrigsten Investitionsstufe. Die langfristige Prognose wurde von Fitch auf „negativ“ gesetzt.

Die Bewertung von Fitch sei auf die am 18. Juli überarbeiteten Kriterien zurückzuführen, so die Pressemitteilung der Agentur.

Quelle: kremlin.ru/CC BY-SA 2.0

Gleichzeitig ist die Bewertung “BBB-” für vorrangige ungesicherte Anleihen der Russischen Föderation in nationaler Währung bestätigt worden. Das Rating des Landes „BBB-“ ist auch unverändert geblieben.

Die langfristige Prognose wird auf „negativ“ gesetzt.

Zu den Ländern mit dieser Abstufung gehören unter anderem Indien, Indonesien, die Türkei, Uruguay und die Republik Südafrika.

Das kurzfristige Emittentenausfallrating in ausländischer Währung ist nach wie vor "F3". Außerdem ist für Russland das neue kurzfristige Emittentenausfallrating in nationaler Währung mit "F3" angegeben.

In der Ratingagentur S&P hieß es, Russland sei in ausländischer Währung mit "BB+", in nationaler Währung mit "BBB-" eingestuft, der Ausblick sei „negativ“. Moody's schätzt die Kreditwürdigkeit Russlands auf „Ba1", der wirtschaftliche Ausblick sei auch „negativ“.