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Zu viel Zucker: Subway-Sandwich ist kein Brot

Zu viel Zucker: Subway-Sandwich ist kein Brot
Subway-Gründer Fred DeLuca beißt in ein Subway-Sandwich.
Der Zuckergehalt übersteige deutlich die Grenzwerte für Brot in Irland, so das höchste irische Gericht in Dublin. Daher müsse das Produkt als Süßigkeit eingestuft werden. Das Urteil ist nicht der erste Rückschlag für das US-amerikanische Unternehmen.

Von der US-Kette Subway verkaufte Sandwiches sind dem höchsten irischen Gericht zufolge kein Brot, sondern eine Süßigkeit. Der Zuckergehalt übersteige deutlich die Grenzwerte für Brot in Irland, stellte der irische Supreme Court in Dublin fest. Festgeschrieben ist diese Grenze in den irischen Steuergesetzen: Grundnahrungsmittel sind demnach von der Mehrwertsteuer befreit, also auch Brot. Dieses darf dafür allerdings maximal so viel Zucker enthalten, dass dessen Gewicht maximal zwei Prozent des Mehlgewichts ausmacht. Bei Subway-Sandwiches betrage dieser Anteil jedoch rund zehn Prozent, erklärte das Gericht in dieser Woche. Daher müsse das Produkt als Süßigkeit eingestuft werden.

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Beschäftigen musste sich das Gericht mit dieser Frage, weil das irische Subway-Franchise Bookfinders argumentiert hatte, die Sandwiches müssten von der Mehrwertsteuer ausgenommen werden. Die Firma meinte daher, zu viele Steuern gezahlt und Anspruch auf eine Rückerstattung zu haben. Dies blieb ihr jedoch mit dem Urteil verwehrt. Die in den USA ansässige Subway-Kette ist in mehr als 100 Ländern der Welt mit ihren Filialen vertreten.

Ein Subway-Sprecher sagte dem Guardian: "Natürlich ist das Brot von Subway richtiges Brot". Das Urteil ist nicht die erste Kontroverse für die Marke. Im Jahr 2014 beschloss Subway, das Mehlaufhellungsmittel Azodicarbonamid aus seinen Backwaren zu entfernen, nachdem eine Petition online verbreitet worden war. Die Zutat wird üblicherweise bei der Herstellung von Yogamatten und Teppichunterlagen verwendet und wurde von der Europäischen Union und Australien von der Verwendung in Lebensmitteln ausgeschlossen.

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(rt/dpa)

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