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"Hegemoniales Verhalten" - Peking verurteilt Washington für Vorgehen gegen Huawei

"Hegemoniales Verhalten" - Peking verurteilt Washington für Vorgehen gegen Huawei
Zhao Lijian, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, während einer Pressekonferenz in Peking.
China widersetzt sich dem Druck, den die Vereinigten Staaten auf Huawei ausüben. Dies erklärte das chinesische Außenministerium, nachdem Washington seine bestehenden Beschränkungen für chinesische Technologieunternehmen mit Verbindung zu Huawei verschärfte.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Zhao Lijian kritisierte die USA während seiner täglichen Pressekonferenz am Dienstag. Er verurteilte das jüngste harte Vorgehen der USA gegen den Technologiekonzern Huawei.

Die USA würden "unbegründete nationale Sicherheitsbedenken" als Argumente verwenden, um Huawei und andere chinesische Unternehmen ins Visier zu nehmen, so Zhao. Er bezeichnete das Vorgehen Washingtons als hegemoniales Verhalten und wiederholte seine frühere Aussage, wonach das Vorgehen der USA gegen Huawei die Grundlagen des freien Handels und des fairen Wettbewerbs untergrabe.

Die Kritik vonseiten des chinesischen Außenministeriums erfolgte, kurz nachdem Washington neue Sanktionen ankündigte, die von ausländischen Chipherstellern verlangen, dass sie vor dem Verkauf ihrer Produkte an Huawei eine US-Lizenz einholen, vorausgesetzt, die Waren wurden mit US-amerikanischer Technologie entwickelt oder hergestellt.

Im Zuge dieses Schrittes wurden auch 38 Tochtergesellschaften von Huawei in die sogenannte Entity List aufgenommen, in der Unternehmen, die als Risiko für die nationale Sicherheit der USA angesehen werden, mit Beschränkungen belegt werden. Die Gesamtzahl der gelisteten Unternehmen erhöhte sich somit auf 152.

Mehr zum Thema - Handelskrieg: Huawei kann wegen US-Sanktionen nur noch begrenzt Chipsätze produzieren

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