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Corona-Maßnahmen schaden dem internationalen Tourismus mehr als die letzte Finanzkrise

Corona-Maßnahmen schaden dem internationalen Tourismus mehr als die letzte Finanzkrise
Symbolbild
Bevor die Länder begannen, sich wieder für Reisende zu öffnen, verlor die Tourismusindustrie weltweit nach Berechnungen der UNO mehr als dreihundert Milliarden US-Dollar an Einnahmen. Die Pandemie hatte den Reiseverkehr fast vollständig zum Erliegen gebracht.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres brachen die Touristenzahlen im Jahresvergleich um 56 Prozent ein, da die meisten Länder weltweit Maßnahmen ergreifen mussten, um die Corona-Pandemie einzudämmen.

Allein im Mai sank die Zahl der internationalen Touristen um 98 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) erklärte in einem Anfang vergangener Woche veröffentlichten Bericht:

Dies bedeutet einen Rückgang von 300 Millionen Touristen und einen Verlust von 320 Milliarden US-Dollar bei den Einnahmen aus dem internationalen Tourismus – mehr als dreimal so viel wie der Verlust während der Weltwirtschaftskrise 2009.

Asien und die Pazifikstaaten, die Region, die als erste mit dem Ausbruch von COVID-19 konfrontiert war, wurde am härtesten getroffen. Dort verlor man in den ersten fünf Monaten des Jahres 60 Prozent seiner üblichen Touristen. Dicht dahinter folgten Europa mit 58 Prozent weniger Besucher, der Nahe Osten (minus 51 Prozent), Amerika und Afrika (jeweils minus 47 Prozent).

Ein solcher Rückgang könnte laut UNWTO-Generalsekretär Surab Pololikaschwili eine Bedrohung für "viele Millionen Menschen" darstellen, insbesondere in den Entwicklungsländern. Er betonte:

Diese jüngsten Daten machen deutlich, wie wichtig es ist, den Tourismus wieder zu beleben, sobald es sicher ist, das zu tun.

Anfang des Jahres stellte die UN-Tourismusagentur drei zukunftsweisende Szenarien vor, die auf einen möglichen Rückgang der internationalen Ankünfte um 58 Prozent, 70 Prozent oder 78 Prozent in diesem Jahr hindeuten, je nachdem, wie lange der Tourismus zum Stillstand kommt. In einem weiteren Bericht warnte die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) davor, dass die Pandemie den angeschlagenen Sektor zwischen 1,2 Billionen und 3,3 Billionen US-Dollar kosten werde.

Der Abwärtstrend im weltweiten Tourismus nahm im Juni eine Kehrtwende, nachdem einige Länder beschlossen, ihre Grenzen wieder zu öffnen. Die jüngste Analyse der UNWTO zeigt, dass 40 Prozent der Reiseziele weltweit inzwischen ihre Corona-gebundenen Beschränkungen gelockert haben. Allerdings haben nur vier von 87 Ländern alle Beschränkungen vollständig aufgehoben, während 115 Reiseziele (53 Prozent aller Reiseziele weltweit) ihre Grenzen für den Tourismus weiterhin vollständig geschlossen halten.

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