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Goldman Sachs: Dominanz des US-Dollars auf den globalen Märkten neigt sich dem Ende

Goldman Sachs: Dominanz des US-Dollars auf den globalen Märkten neigt sich dem Ende
Die Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert einen weiteren Anstieg beim Goldpreis. Da die Inflation in den USA aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage ebenfalls weiter ansteigt während die Zinsen sinken, verliert die US-Währung zunehmend an Einfluss auf den Märkten.

Die wachsende Besorgnis über die Inflation in den Vereinigten Staaten könnte bedeuten, dass der US-Dollar Gefahr läuft, seine Dominanz auf dem Weltmarkt zu verlieren. Darauf wies die Investmentbank Goldman Sachs hin. Die Bank setzt auf Gold als sichere Anlage, da dieses kürzlich einen starken Wertzuwachs verzeichnet hat. Die Strategen teilten mit:

Symbolbild

Reale Sorgen um die Langlebigkeit des US-Dollars als Reservewährung haben sich allmählich herauskristallisiert.

Da der Schuldenstand in den USA inzwischen 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes überschritten hat, könnten die Regierung und die US-Notenbank eine Beschleunigung der Inflation zulassen. Die Bank erklärte:

Die sich daraus ergebenden erweiterten Bilanzen und die enorme Geldschöpfung schüren die Angst vor einer Entwertung.

Die Experten fügten hinzu, es werde immer wahrscheinlicher, "dass es irgendwann in der Zukunft, nachdem sich die wirtschaftliche Aktivität normalisiert hat, Anreize für Zentralbanken und Regierungen geben wird, die Inflation höher treiben zu lassen, um die angehäufte Schuldenlast zu reduzieren".

Neben anderen Faktoren, die zu einem Ende der Vorherrschaft des US-Dollars führen könnten, nannten die Strategen eine erhöhte politische Unsicherheit und wachsende Besorgnis über einen weiteren Anstieg der Coronavirus-Infektionen.

Amazon-Chef Jeff Bezos hat offensichtlich weiterhin gut lachen. (Symbolbild)

Gleichzeitig wiesen die Analysten auf den rekordverdächtigen Anstieg beim Goldpreis hin:

Gold ist die Währung in der letzten Instanz, insbesondere in einem Umfeld wie dem gegenwärtigen, in dem die Regierungen ihre Fiat-Währungen abwerten und die Realzinsen auf Allzeittiefs drücken.

Gold stieg im vergangenen Monat um mehr als sieben Prozent, während der US-Dollar-Index um 3,7 Prozent fiel.

Goldman Sachs hat seine 12-Monatsprognose für Gold von zuvor 2.000 US-Dollar pro Unze auf 2.300 US-Dollar pro Unze angehoben. Die Bank prognostiziert, dass die US-Realzinssätze weiter nach unten driften werden, was dem Gold weiteren Auftrieb verleihen wird. Der Preis des gelben Metalls ist während des Handels am Mittwoch auf 1.974 US-Dollar geklettert.

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