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UN-Kommission: Weitere 45 Millionen Menschen in Lateinamerika von pandemiebedingter Armut bedroht

UN-Kommission: Weitere 45 Millionen Menschen in Lateinamerika von pandemiebedingter Armut bedroht
UN-Kommission prognostiziert 45 Millionen neue Arme in Lateinamerika wegen Corona-Krise. Auf dem Archivbild: Paolo Grana holt Wasser aus einem Behälter in San Juan de Miraflores, Lima, Peru, 10. März 2015
Die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) rechnet in der ganzen Region für das Jahr 2020 mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft um 9,1 Prozent. Infolge der Coronavirus-Pandemie könnten weitere 45 Millionen Menschen in Armut geraten.

Nach Schätzungen von CEPAL wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Lateinamerika und der Karibik Ende des laufenden Jahres in etwa auf dem Niveau des Jahres 2010 liegen. Die Wirtschaftskraft der gesamten Region könnte im Jahr 2020 infolge der Corona-Krise um 9,1 Prozent zurückgehen.

Die UN-Wirtschaftskommission prognostiziert für Brasilien ein Minus von 9,2 Prozent, für Mexiko von 9,0 Prozent und für Argentinien von 10,5 Prozent. Das einzige Land der Region, in dem mit einem Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr gerechnet wird, ist Guayana. Die Entdeckung großer Ölvorkommen lässt dort ein Plus von 44,3 Prozent erwarten.

Laut CEPAL könnte die Coronavirus-Pandemie in Lateinamerika und der Karibik im laufenden Jahr weitere 45,4 Millionen Menschen in die Armut stürzen. Damit gäbe es in der Region 230,9 Millionen Arme. Demnach würden Ende des Jahres 37,3 Prozent der Menschen in der Region in Armut leben, 15,5 Prozent sogar in extremer Armut. Die Arbeitslosigkeit wird laut der Prognose um 5,4 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent steigen.

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