Wirtschaft

Teil des Corona-Konjunkturprogramms? Vattenfall erhöht Strompreise deutlich

Hunderttausende Berliner Vattenfall-Kunden müssen ab August mehr für ihren Strom bezahlen. Der Energiekonzern erhöht die Preise merklich. Das Unternehmen begründet die Preissteigerung mit deutlich höheren Kosten durch Steuern und Abgaben.
Teil des Corona-Konjunkturprogramms? Vattenfall erhöht Strompreise deutlichQuelle: www.globallookpress.com

Der Berliner Grundversorger Vattenfall erhöht im August die Preise. Hunderttausende Berliner müssen damit mehr für ihren Strom bezahlen. Das Unternehmen begründet den Schritt mit höheren Steuern und Abgaben sowie gestiegenen Netz- und Beschaffungskosten.

In einer Mitteilung vom Dienstag schrieb das Unternehmen, dass inzwischen etwa 77 Prozent des Strompreises aus Steuern, Abgaben und Umlagen sowie den lokalen Netzentgelten bestünden.

Der Verbrauchspreis steigt von 31,14 Cent je Kilowattstunde auf 33,25 Cent. Der Grundpreis bleibt unverändert bei monatlich 8,20 Euro. Je mehr ein Haushalt verbraucht, desto stärker ist er somit von der Preiserhöhung betroffen. Für die Tarife Easy12 und Easy24 beträgt diese laut Vattenfall rund 5,4 Prozent.

In den sozialen Netzwerken wurde nicht ohne Spott auf das jüngst verabschiedete Konjunkturprogramm der Bundesregierung verwiesen, welches ausdrücklich eine Entlastung der Verbraucher bei den in den vergangenen Jahren sehr deutlich gestiegenen Strompreisen vorsah. Vattenfall kündigte an, die für den 1. Juli angekündigte temporäre Mehrwertsteuersenkung bei der Jahresabrechnung zu berücksichtigen.

Laut einer Erhebung des Datenbankanalysten Enet sind die Strompreise in diesem Jahr bundesweit gestiegen. In drei Viertel der Netzgebiete hätten die Kunden bereits eine Erhöhung bekommen. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden betrage die Preissteigerung durchschnittlich knapp sechs Prozent.

Mehr zum Thema - Kohleausstieg: Bundesregierung plant Milliardengeschenke für die Kohleindustrie

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team