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Teil des Corona-Konjunkturprogramms? Vattenfall erhöht Strompreise deutlich

Teil des Corona-Konjunkturprogramms? Vattenfall erhöht Strompreise deutlich
Das Vattenfall-Kraftwerk in Berlin-Moabit im Februar 2020.
Hunderttausende Berliner Vattenfall-Kunden müssen ab August mehr für ihren Strom bezahlen. Der Energiekonzern erhöht die Preise merklich. Das Unternehmen begründet die Preissteigerung mit deutlich höheren Kosten durch Steuern und Abgaben.

Der Berliner Grundversorger Vattenfall erhöht im August die Preise. Hunderttausende Berliner müssen damit mehr für ihren Strom bezahlen. Das Unternehmen begründet den Schritt mit höheren Steuern und Abgaben sowie gestiegenen Netz- und Beschaffungskosten.

Windräder in Niedersachsen im Dezember 2019

In einer Mitteilung vom Dienstag schrieb das Unternehmen, dass inzwischen etwa 77 Prozent des Strompreises aus Steuern, Abgaben und Umlagen sowie den lokalen Netzentgelten bestünden.

Der Verbrauchspreis steigt von 31,14 Cent je Kilowattstunde auf 33,25 Cent. Der Grundpreis bleibt unverändert bei monatlich 8,20 Euro. Je mehr ein Haushalt verbraucht, desto stärker ist er somit von der Preiserhöhung betroffen. Für die Tarife Easy12 und Easy24 beträgt diese laut Vattenfall rund 5,4 Prozent.

In den sozialen Netzwerken wurde nicht ohne Spott auf das jüngst verabschiedete Konjunkturprogramm der Bundesregierung verwiesen, welches ausdrücklich eine Entlastung der Verbraucher bei den in den vergangenen Jahren sehr deutlich gestiegenen Strompreisen vorsah. Vattenfall kündigte an, die für den 1. Juli angekündigte temporäre Mehrwertsteuersenkung bei der Jahresabrechnung zu berücksichtigen.

Laut einer Erhebung des Datenbankanalysten Enet sind die Strompreise in diesem Jahr bundesweit gestiegen. In drei Viertel der Netzgebiete hätten die Kunden bereits eine Erhöhung bekommen. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden betrage die Preissteigerung durchschnittlich knapp sechs Prozent.

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