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EU-Wettbewerbshüter nehmen Apple-Geschäfte in Europa unter die Lupe

EU-Wettbewerbshüter nehmen Apple-Geschäfte in Europa unter die Lupe
Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission verhängten bereits Bußgelder von mehr als acht Milliarden Euro gegen Google. Jetzt nehmen sie Apple ins Visier. Für den iPhone-Hersteller geht es um zwei wichtige Geschäftsgrundsätze im Wettbewerb mit der Konkurrenz.

Brüssel hat zwei kartellrechtliche Untersuchungen gegen Apple wegen seiner App Store-Regeln und der Apple Pay-Plattform eingeleitet. Die Regulierungsbehörde vermutet, dass die Dienstleistungen des Technikkonzerns gegen die EU-Wettbewerbsregeln verstoßen könnten.

Eine der beiden Anfragen, die am Dienstag formell vom Exekutivorgan der EU eröffnet wurde, betrifft die obligatorische Verpflichtung für Entwickler, Apples In-App-Kaufsystem zu verwenden. Zum anderen sollen die Einschränkungen des Unternehmens hinsichtlich der Möglichkeiten von Entwicklern überprüft werden, iPhone- und iPad-Nutzer über alternative, billigere Kaufmöglichkeiten außerhalb von Apps zu informieren. Die EU-Kommissarin für Wettbewerb Margrethe Vestager sagte in einer Erklärung:

Es scheint, dass Apple eine Gatekeeper-Rolle erlangt hat, wenn es um die Verteilung von Apps und Inhalten an die Nutzer von beliebten Apple-Geräten geht.

Brüssel müsse sicherstellen, dass Apple den Wettbewerb nicht einschränkt, wenn es um die Bereiche geht, in denen das Unternehmen mit anderen App-Entwicklern konkurriert. Bei der Kommission sind mehrere Beschwerden in dieser Angelegenheit eingegangen, darunter eine Beschwerde des beliebten schwedischen Musikstreamingdienstes Spotify, der direkt mit Apple Music konkurriert.

Eine weitere Beschwerde kam im März dieses Jahres von einem kleineren Rivalen der App Apple Books. Ein Vertreiber von E-Books und Hörbüchern äußerte ähnliche Bedenken wie die im Fall Spotify. Obwohl die Kommission nicht mitteilte, wer hinter dem Schritt stand, wurde bereits zuvor berichtet, dass sich die Kobo-Tochter des Onlinehändlers Rakuten bei der Regulierungsbehörde über Apples 30-prozentige sogenannte Steuer auf über den App Store gekaufte E-Books beschwerte.

Spotify begrüßte das Vorgehen Brüssels und betonte, dass Apples "wettbewerbsfeindliches Verhalten" die Konkurrenten benachteilige und den Verbrauchern viel zu lange eine sinnvolle Auswahl vorenthalte.

Die Ermittlungen trafen offenbar einen Nerv in Silicon Valley. Apple erklärte, man sei "enttäuscht" über die EU-Entscheidung und beschuldigte die Kommission, "grundlose Beschwerden von einer Handvoll Unternehmen vorzubringen, die einfach nur einen Freifahrtschein wollen". Das Unternehmen hob hervor:

Wir halten das nicht für richtig – wir wollen gleiche Wettbewerbsbedingungen aufrechterhalten, unter denen jeder mit Entschlossenheit und einer großartigen Idee erfolgreich sein kann.

Apple fügte hinzu, man wolle der EU-Kommission beweisen, dass das Unternehmen seinen Kunden "die beste Anwendung und den besten Service ihrer Wahl in einer sicheren und geschützten Umgebung" bietet.

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