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Weltbank: Globale Wirtschaft schrumpft dieses Jahr um mehr als fünf Prozent

Weltbank: Globale Wirtschaft schrumpft dieses Jahr um mehr als fünf Prozent
Symbolbild
Die Weltbank veröffentlichte einen neuen Bericht, in dem sie ein Rückgang der Weltwirtschaft für dieses Jahr um mehr als fünf Prozent prognostiziert. Am schlimmsten sind Lateinamerika, Europa und Zentralasien aufgrund der Abhängigkeit von Handel und Tourismus betroffen.

Die Corona-Pandemie und die anschließenden Sperrmaßnahmen haben die Weltwirtschaft in Turbulenzen gestürzt, die für das Jahr 2020 einen Rückgang des globalen Bruttoinlandsprodukts um 5,2 Prozent bedeuten. Das prognostizierte die Weltbank.

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Der erwartete Rückgang wird der größte seit dem Zweiten Weltkrieg und fast dreimal so stark wie in der globalen Rezession im Jahr 2009 sein.

In ihrem Bericht "Global Economic Prospects" prognostiziert die Bank, dass die Pandemie die meisten Länder im Jahr 2020 in eine Rezession stürzen wird, wobei "das Pro-Kopf-Einkommen in der weltweit größten Ländergruppe seit 1870 schrumpfen wird".

Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften werden voraussichtlich um sieben Prozent schrumpfen. Die Bank äußerte sich besonders besorgt über die sich entwickelnden Märkte mit schwächeren öffentlichen Gesundheitssystemen, wo bis zu 60 Millionen Menschen in extreme Armut geraten könnten. Die Vizepräsidentin der Weltbankgruppe Ceyla Pazarbasioglu betonte:

Dies sind zutiefst ernüchternde Aussichten, da die Krise wahrscheinlich lang anhaltende Narben hinterlassen und große globale Herausforderungen mit sich bringen wird.

Investitionen würden in naher Zukunft niedriger bleiben, und der globale Handel sowie die Lieferketten würden dem Bericht zufolge bis zu einem gewissen Grad erodieren.

Ein Mann sucht auf einer Müllhalde in der Nähe des Kibera-Slums in Nairobi nach wiederverwertbaren Materialien

Die Weltbank korrigierte ihre Wachstumsprognosen für alle Regionen nach unten, wies jedoch insbesondere auf Lateinamerika, Europa und Zentralasien hin. Aufgrund der hohen Zahl an Corona-Infektionen im Inland und der Gefahr "globaler Spillovers" aufgrund der starken Abhängigkeit von Handel, Tourismus und Rohstoffen seien diese Teile der Welt besonders betroffen.

Der Bericht prognostiziert einen Rückgang des realen BIP um 9,1 Prozent für den Euroraum und einen Rückgang um 6,1 Prozent sowohl für die Vereinigten Staaten als auch für Japan. In Bezug auf die USA rechnet die Weltbank für das Jahr 2021 mit einem Wiederanstieg von vier Prozent. Vorausgesetzt, das Vertrauen der Verbraucher und Investoren erholt sich, was durch die "groß angelegte" politische Unterstützung seitens der Federal Reserve und des Kongresses ermöglicht wird.

Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, China, wird in diesem Jahr voraussichtlich um ein Prozent wachsen. Im Jahr 2019 betrug das Wachstum des Landes noch 6,1 Prozent.

Die Weltbank prognostiziert zwar für das Jahr 2021 einen globalen Wirtschaftsaufschwung von 4,2 Prozent, warnte jedoch davor, dass ein "noch schlimmeres Szenario möglich ist", wenn die Gesundheitskrise länger dauert als erwartet.

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