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Trotz Störversuchen der USA: Huaweis Dominanz im 5G-Patentportfolio ist ungebrochen

Trotz Störversuchen der USA: Huaweis Dominanz im 5G-Patentportfolio ist ungebrochen
Eine neue Studie zeigt, dass Huawei weltweit die meisten Patente auf die 5G-Technologie besitzt. Das bedeutet, dass Washington trotz der Bemühungen des US-Präsidenten, die Firma auszuschließen, weiterhin Lizenzgebühren an das Unternehmen zahlen muss.

Laut einer Studie des Technologieforschungsunternehmens GreyB Services, die in Zusammenarbeit mit der Analytikfirma Amplified AI durchgeführt wurde, besitzen sechs Unternehmen mehr als 80 Prozent aller Erfindungen, die am engsten mit den 5G-Standards verbunden sind. Bei diesen Unternehmen handelt es sich um Huawei, Samsung Electronics, LG Electronics, Nokia Oyj, Ericsson und Qualcomm, die einzige in den USA ansässige Firma der Gruppe.

Die Anzahl der Patente und deren Bedeutung für die Industriestandards bestimmt, wer am meisten von der 5G-Technologie profitiert. Diese soll die Entwicklung autonomer Autos, der Roboterchirurgie und vernetzter Häuser revolutionieren.

Huawei ist weltweit führend in der 5G-Technologie und reichte auf dem Gebiet bereits mehr als 3.000 Patentanmeldungen ein. Der Telekommunikationskonzern geriet jedoch zunehmend unter Druck der Vereinigten Staaten. Washington versucht, Huawei 5G-Verträge mit dem Ausland zu verderben.

Washington setzte das Unternehmen außerdem auf seine berüchtigte "Entity List" und verbot es US-Unternehmen, ohne Sondergenehmigung mit Huawei Handel zu treiben. In ihrem jüngsten Schritt versuchten die USA, die chinesische Firma von globalen Chiplieferungen abzuschneiden.

Der Direktor von GreyB Services, Deepak Syal, erklärte im Hinblick auf die Maßnahmen der US-Regierung:

Selbst wenn sie eine andere Firma mit dem Aufbau der 5G-Infrastruktur beauftragen, müssen sie die chinesische Firma wegen des intellektuellen Beitrags zur Entwicklung der Technologie bezahlen.

Laut der Studie stockten alle sechs oben genannten Unternehmen ihre Patentanmeldungen auf, um sicherzustellen, dass sie weiterhin in der Lage sein werden Lizenzgebühren einzunehmen.

Der Juraprofessor von der University of Utah Jorge Contreras sagte gegenüber Bloomberg:

Die Unternehmen überbewerten ziemlich gleichmäßig, sodass eine Reduzierung des Anteils aller um etwa 75 Prozent die gleiche Rangfolge ergibt.

Laut Huawei kassierte das Unternehmen mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar an Lizenzeinnahmen und zahlte etwa sechs Millionen US-Dollar an andere Unternehmen. Huawei-Sprecher Benjamin Howes erklärte in einer Videobotschaft:

Huawei schafft viel eigenes geistiges Eigentum – wir müssen das nicht von anderen stehlen.

Das Unternehmen teilte mit, man habe das Video "als Reaktion auf die Versuche der US-Regierung aufgenommen, Huawei an der Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen und an der Innovation von Forschung und Entwicklung sowie von Patenten zu hindern".

Mehr zum Thema - US-Handelsministerium schneidet Huawei von globalen Lieferketten ab

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