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Mehr Kürzungen bei Ölproduktion? Baldiges Treffen im OPEC+-Format wahrscheinlich

Mehr Kürzungen bei Ölproduktion? Baldiges Treffen im OPEC+-Format wahrscheinlich
Die Kürzungen bei der Ölförderung im Rahmen des OPEC+-Formats sind seit Mai in Kraft. Die Erfahrung zeigt, dass es bisher nicht allen Ländern gelingt, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Nun soll laut Reuters bald ein weiteres Treffen der beteiligten Staaten stattfinden.

Das nächste Treffen der OPEC+, das ursprünglich für den 9. bis 10. Juni geplant war, könnte früher als erwartet stattfinden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters in Bezug auf einen Brief des algerischen OPEC-Präsidenten an die Mitglieder der erweiterten Gruppe ölfördernder Staaten.

In dem Schreiben schlägt Algerien vor, das Treffen am Donnerstag dieser Woche abzuhalten, damit Saudi-Arabien, Kuwait und Irak ihre Exportnominierungen abgeben können, nachdem die Öl-Förderorganisation über die Zukunft der Förderkürzungen entschieden hat.

Symbolbild: Frackingausrüstung auf einem Feld außerhalb von Sweetwater, Texas. Die kleinen und mittleren Unternehmen, die über die Hälfte der jährlich 100 Milliarden Dollar der US-amerikanischen Öldienstleistungsindustrie ausmachen wurden vom Abschwung besonders hart getroffen.

Nominierungen nennen Saudi-Arabien, Irak und Kuwait ihre Exportzuteilungen an langfristige Kunden, die sich nach der Ölnachfrage richten, so Reuters. Normalerweise werden diese am Zehnten jedes Monats bekanntgegeben.

In einem weiteren Bericht, der unbenannte Quellen zitiert, heißt es, dass Russland mit einer Vorverlegung des Treffens einverstanden sei. Dies würde bedeuten, dass Moskau auch einer Verlängerung der derzeitigen Produktionskürzungen von 9,7 Millionen Barrel pro Tag über den Ablauf der Frist Ende Juni hinaus zustimmen könnte.

Dies gilt jedoch nicht als gesichert, da einige russische Ölgesellschaften, insbesondere Rosneft, Schwierigkeiten hätten, die derzeitigen Produktionskürzungen aufrechtzuerhalten.

Gerüchten zufolge könnten die geltenden Kürzungsvereinbarungen um weitere ein oder zwei Monate verlängert werden. Eine nicht namentlich genannte Quelle teilte Energy Intelligence mit, dass "OPEC+ am 4. Juni zusammentreten könnte, um über eine Marktverwaltungspolitik zu entscheiden, mit der der derzeitige Pakt über Förderkürzungen um bis zu zwei Monate verlängert werden könnte".

Gemäß der ursprünglichen Vereinbarung, die Anfang des Jahres getroffen wurde, sollte die Gruppe die kombinierte Produktion in den Monaten Mai und Juni um 9,7 Millionen Barrel pro Tag senken und diese anschließend auf 7,7 Millionen Barrel pro Tag reduzieren, um bis Ende des Jahres in Kraft zu bleiben. Ab Januar 2021 sollten die Förderkürzungen dann weiter auf 5,8 Millionen Barrel pro Tag gelockert werden und bis Ende April 2022 in Kraft bleiben.

In der Zwischenzeit unterschreitet die OPEC jedoch erneut ihre vorgegebenen Quoten, wobei die Erfüllungsquoten im Mai – dem ersten Monat der Kürzungen – nur 74 Prozent betragen. In dem Monat lagen die tatsächlichen Kürzungen bei 5,91 Millionen Barrel pro Tag im Vergleich zum April, wobei Nigeria und Irak hinter den anderen Ländern zurücklagen.

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