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Ratingagentur: Luftfahrtindustrie wird frühestens 2023 Vor-Pandemie-Niveau erreichen

Ratingagentur: Luftfahrtindustrie wird frühestens 2023 Vor-Pandemie-Niveau erreichen
Der weltweite Luftverkehr wird sich trotz der Grenzöffnungen einzelner Staaten nicht so bald erholen. Darauf weist die Ratingagentur Standard and Poor’s hin. Die Zukunft der globalen Luftfahrtindustrie hängt von der der Aufhebung sämtlicher Beschränkungen ab.

Trotz der Grenzöffnung einiger Länder wird der weltweite Passagierverkehr wahrscheinlich mindestens drei Jahre brauchen, um das Vor-Pandemie-Niveau zu erreichen. Hiervor warnte die Ratingagentur S&P Global Ratings.

In einer von Bloomberg zitierten Studie erklärte die Agentur, dass sich der Fluggastverkehr in diesem Jahr mehr als halbieren und damit frühere Schätzungen übertreffen werde. Die Zukunft des globalen Luftverkehrs hänge nun davon ab, wann die Länder ihre Grenzen öffnen und die Beschränkungen lockern.

EasyJet-Flugzeuge parken auf dem Flughafen von Luton, Großbritannien.

Die meisten europäischen Länder werden ihre Grenzen im Juni öffnen, während einige wenige dies bereits getan haben, wenn auch mit Einschränkungen. Da das Flugaufkommen nach wie vor gering bleibt und die Flughäfen um ihr Überleben kämpfen, könnten die Luftverkehrknotenpunkte laut S&P in den nächsten Monaten mit weiteren Herabstufungen ihrer Bewertungen rechnen. Die Ratingagentur schrieb:

Die Flughäfen werden einem erhöhten Volumenrisiko und Druck auf ihre Einnahmen aus der Luftfahrt ausgesetzt sein, die im Allgemeinen über 50 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachen.

Man fügte hinzu, dass einer der lukrativsten Sektoren für die Einnahmen der Flughäfen, der Einzelhandel, "noch stärker betroffen sein könnte als die Einnahmen aus der Luftfahrt".

Im März warnte S&P davor, dass die Luftverkehrknotenpunkte "wesentlich schwächere Cashflows und Kreditverhältnisse" haben werden. Seither senkte man die Ratings von elf Flughäfen, darunter die Gruppe Heathrow and Aeroports de Paris, die die Flughäfen Charles de Gaulle, Orly und Le Bourget betreibt.

Eine weitere düstere Prognose für die Luftfahrtindustrie kommt von der UN-Tourismusagentur. Diese warnte davor, dass der internationale Tourismus den stärksten Rückgang seit geraumer Zeit erleiden und der weltweite Reiseverkehr in diesem Jahr um 70 Prozent schrumpfen werde.

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