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Japanischer Außenminister: Weltwirtschaft steht vor schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg

Japanischer Außenminister: Weltwirtschaft steht vor schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg
Ein Mann mit einer Gesichtsmaske geht durch eine Straße mit geschlossenen Restaurants und Bars in Tokio, nachdem die Regierung aufgrund der COVID-19-Krise den Ausnahmezustand verhängte.
Das japanische Außenministerium warnt vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Weltwirtschaft. Diese stehe vor der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, heißt es. Unterdessen bringt die japanische Regierung mehrere umfangreiche Notfallpakete auf den Weg.

Das japanische Außenministerium schlägt wegen der Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs auf die Weltwirtschaft Alarm und weist darauf hin, dass die Corona-Pandemie zur schlimmsten Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs führen könnte. Der japanische Außenminister Toshimitsu Motegi sagte am Montag:

Binnenmarkt vor Zusammenbruch: Die EU braucht nach der Pandemie 1,5 Billionen Euro für den Wiederaufbau.

Die Auswirkungen auf die internationale wie auch auf die japanische Wirtschaft sind äußerst schwerwiegend. Die Weltwirtschaft steht vor ihrer schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.

Die Warnung aus Tokio erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem die japanische Regierung Rekordanreize von bis zu 117,1 Billionen Yen (1,08 Billionen US-Dollar) zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise genehmigen will. Sie befürchtet, dass die Volkswirtschaft des Landes, die drittgrößte der Welt, noch tiefer in die Rezession fallen könnte.

Der Notfallplan, der weniger als zwei Wochen nach der Enthüllung eines weiteren Rettungspakets kommt, sieht Zahlungen für individuelle Bürger statt für Haushalte vor. Zur Finanzierung des Notfallpakets will die Regierung auch einen Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2020 im Wert von etwa 25,69 Billionen Yen (240 Milliarden US-Dollar) verabschieden.

Bis Montag lag in Japan die Zahl der mit Corona infizierten Menschen bei 10.797. Das Land meldete 236 testpositive Todesfälle. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität stieg die Zahl der bestätigten Infektionen weltweit auf über 2,4 Millionen, mit über 166.000 testpositiven Todesfällen.

Der Ausbruch traf die Weltwirtschaft verheerend und störte die globalen Lieferketten. Die Pandemie löste einen Nachfrageeinbruch aus und war somit einer der Schlüsselfaktoren, der zum Zusammenbruch der Ölpreise führte. Mehrere internationale Organisationen warnten bereits davor, dass die Gesundheitskrise einige Länder in eine Rezession stürzen wird. Der Abschwung könnte am Ende "keine Parallele in der jüngsten Vergangenheit" haben, warnte UN-Generalsekretär António Guterres Anfang dieses Monats. Auch Guterres bezeichnete die Krise als die schwierigste seit dem Zweiten Weltkrieg.

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