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Corona-Krise bringt Fluggesellschaften weltweit in schwere wirtschaftliche Turbulenzen

Corona-Krise bringt Fluggesellschaften weltweit in schwere wirtschaftliche Turbulenzen
Geparkte Passagiermaschinen der Lufthansa am Flughafen Frankfurt am Main
Fluggesellschaften werden durch die Folgen der Corona-Krise weltweit dreistellige Milliardenverluste erleiden. Prognosen gehen davon aus, dass sich die Passagiernachfrage im Laufe dieses Jahres im Vergleich zu 2019 fast halbieren wird.

Die Lahmlegung der Fluggesellschaften auf der ganzen Welt infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise wird Verluste in Höhe von über 300 Milliarden US-Dollar verursachen. Dies hat der Internationale Luftverkehrsverband (IATA) am Dienstag in einer Erklärung mitgeteilt.

Im März schätzte der Luftverkehrsverband die voraussichtlichen Gesamtauswirkungen auf die Branche auf 252 Milliarden US-Dollar. In der jüngsten Aktualisierung stiegen die Zahlen jedoch auf 314 Milliarden US-Dollar, die im Laufe des Jahres 2020 als Verlust erwartet werden. Dies entspricht einem Rückgang der Einnahmen um 55 Prozent gegenüber 2019.

Im Rahmen strenger Luftverkehrsbeschränkungen wird erwartet, dass die diesjährige Passagiernachfrage im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 48 Prozent zurückgehen wird.

IATA-Direktor Alexandre de Juniac sagte, dass die Fluggesellschaften womöglich allein im zweiten Quartal 61 Milliarden US-Dollar ihrer Barreserven einsetzen müssten. Dadurch würden 25 Millionen von der Luftfahrt abhängige Arbeitsplätze gefährdet. Ohne die dringend benötigten Hilfsprogramme seien viele Fluggesellschaften nicht in der Lage, bis zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise zu überleben.

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