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OPEC+-Treffen zu Ölfördermengen aufgeschoben – Ölpreis fällt um 6 Prozent

OPEC+-Treffen zu Ölfördermengen aufgeschoben – Ölpreis fällt um 6 Prozent
OPEC+-Treffen zu Ölfördermengen augeschoben - Ölpreis fällt um 6 Prozent (Archivbild: Prinz Abdulaziz bin Salman al-Saud, Saudi-Arabiens Energieminister, trifft zum 178. Treffen der OPEC ein. Wien, 6. März 2020)
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, "sehr hohe Zölle" auf importiertes Öl zu erheben, es sei denn, Saudi-Arabien und Russland einigten sich auf einen Anstieg der Rohölpreise auf dem Weltmarkt. Die Börsen reagierten mit einem Preisverfall von sechs Prozent.

US-Energieminister Dan Brouillette beim Besuch des LNG-Terminals in Sines/Portugal am 12. Februar, wo künftig Flüssiggas aus den USA eintreffen wird.

Futures (Terminkontrakte) für die Rohölsorten Brent und WTI stiegen bei Börseneröffnung in Asien um etwas mehr als neun Prozent, fielen dann jedoch wieder auf etwa 32,6 beziehungsweise 26,6 US-Dollar pro Barrel. Mit diesem Rückgang reagierte die Börse auf den abrupten Aufschub der Dringlichkeitssitzung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihrer Partner. Das Treffen soll nun erst am kommenden Donnerstag stattfinden. Der Aufschub war offenbar eine Folge anhaltender Meinungsverschiedenheiten zwischen Saudi-Arabien und Russland.

Der Rohölpreis war letzte Woche etwas gestiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump ein bevorstehendes OPEC+-Abkommen zur Reduzierung der weltweiten Ölförderung um zehn oder sogar 15 Millionen Barrel angekündigt hatte.

Die Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass er von allen Ölproduzenten eine gleichberechtigte Zusammenarbeit erwarte, hatte jedoch Zweifel an den Aussichten auf eine solche Einigung geweckt. Gleichzeitig stellte Putin beiläufig fest, dass der Rückzug Saudi-Arabiens aus den Verhandlungen mit Russland eher darauf abzielen könnte, die US-Schieferölproduzenten loszuwerden.

Trump zeigte keine Bereitschaft, sich an einer gemeinsamen Anstrengung zur Stabilisierung des Marktes durch eine Kürzung der US-Ölproduktion zu beteiligen. Stattdessen gab er bei einer Pressekonferenz zum Coronavirus im Weißen Haus am Sonntagabend eine weitere mündliche Intervention zum Besten. Er drohte damit, "sehr substanzielle Zölle" auf Ölimporte in die USA zu erheben, falls der Rohölpreis auf dem momentanen Niveau verbleiben sollte.

Die so genannte "Schiefer-Revolution" in den USA in den letzten Jahren nahm Saudi-Arabien einen großen Teil des US-amerikanischen Erdöl-Absatzmarktes. Nachdem es zu Beginn dieses Jahres nicht gelungen war, mit Russland eine gemeinsame Basis für eine Reaktion auf die Corona-Pandemie zu finden, intensivierte Saudi-Arabien seine Ölförderung erheblich, sodass die Preise den stärksten Rückgang seit dem Golfkrieg im Jahr 1991 verzeichneten.

Mehr zum Thema — Talfahrt gebremst: Geplante Energiegespräche zwischen Russland und den USA beruhigen Ölmarkt

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