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Zunehmende Wirtschaftseinbrüche durch die Corona-Krise sorgen weltweit für fallende Aktienkurse

Zunehmende Wirtschaftseinbrüche durch die Corona-Krise sorgen weltweit für fallende Aktienkurse
An der Frankfurter Börse und anderen internationalen Handelsplätzen geraten die Aktienmärkte durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Maßnahmen unter Druck.
Die Ausnahmemaßnahmen zur Überwindung der Corona-Krise bringen in vielen Ländern das öffentliche Leben und die Wirtschaft weitgehend zum Stillstand und sorgen damit für die düstere Aussicht auf eine globale Rezession. Die Aktienmärkte werden weltweit von Verlusten geprägt.

Die Aktien in Asien und Europa erlitten am Montag erneut Verluste aufgrund des unerbittlichen Drucks durch die sich weltweit ausbreitende Corona-Krise. Dabei gelten aktuell mehr als 724.000 Menschen als positiv getestet, es wurden über 34.000 Todesfälle registriert.

Der japanische Nikkei 225 fiel bei der Eröffnung um fast vier Prozent, der Hang-Seng-Index in Hongkong um 1,9 Prozent und der chinesische SSE Composite in Schanghai um etwa 1,4 Prozent.

Szene auf einem Straßenmarkt in Medellin, Kolumbien – 19. März 2020

Auch alle europäischen Aktienkurse sanken im frühen Handel, wobei die Aktien in Frankreich am stärksten fielen. Der CAC 40 fiel um 2,6 Prozent, während der Londoner FTSE 100 um zwei Prozent einbrach. Der deutsche DAX fiel um 1,5 Prozent (mit einer leichten Aufwärtstendenz im weiteren Tagesverlauf) und der gesamteuropäische STOXX 600 um 2,2 Prozent.

Die abwärtsgerichtete Tendenz zu Beginn der Woche deutet darauf hin, "dass die falsche Rallye in einem Super-Bärenmarkt nicht allzu lange anhalten wird, da die Investoren weiterhin eine sich verschlechternde Wirtschaftslage und eine eskalierende Pandemie bewerten", zitiert CNN die Börsen-Analystin Margaret Yang.

Die anhaltende Corona-Krise bedroht unter anderem Arbeitsplätze, Unternehmenserträge und die Reisebranche, trotz massiver Rettungszusagen der Regierungen weltweit. In der vergangenen Woche erreichten die Arbeitslosenzahlen in den USA einen historischen Rekordstand und stiegen auf über drei Millionen. Mit mehr als 143.000 positiv getesteten Fällen und 2.500 Verstorbenen bei der Corona-Krise (Stand Montag) sind die USA nun weltweit das zahlenmäßig am stärksten betroffene Land.

Fallende Ölpreise

Viele Investoren macht außerdem der erneute Absturz des Ölpreises nervös. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee rutschte um bis zu 7,7 Prozent ab und war mit 23,01 US-Dollar je Barrel (159 Liter) so niedrig wie zuletzt vor mehr als 17 Jahren. Neben dem weitgehenden Stillstand der Weltwirtschaft leidet Rohöl unter dem Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland, die trotz einer geringeren Nachfrage den Ölhahn bis zum Anschlag aufdrehten, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com.

Wir kommen inzwischen an den Punkt, an dem die Lagerkapazitäten für Öl knapp werden.

Daher müsse mit einem weiteren Preisverfall gerechnet werden.

Mehr zum Thema - IWF: Weltwirtschaft auf dem Weg in eine schlimmere Rezession als bei der Weltfinanzkrise

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