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IWF: Weltwirtschaft auf dem Weg in eine schlimmere Rezession als bei der Weltfinanzkrise

IWF: Weltwirtschaft auf dem Weg in eine schlimmere Rezession als bei der Weltfinanzkrise
Dunkle Schatten über der Weltwirtschaft infolge der Corona-Krise: Die geschäftsführende Direktorin des IWF Kristalina Georgiewa bei einer Pressekonferenz zu COVID-19 am 4. März 2020 in Washington
Die Weltwirtschaft ist in eine Rezession eingetreten, sagte die Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Kristalina Georgiewa am Freitag. Nach der Überwindung der Corona-Krise sei international eine deutliche Erholung im nächsten Jahr möglich.

Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Kristalina Georgiewa sprach bei einer virtuellen Pressekonferenz am Freitag von einer schweren globalen Wirtschaftseinbruch infolge der Corona-Krise:

Es ist jetzt klar, dass wir in die Rezession eingetreten sind, deren Auswirkungen schlimmer sein werden als die der Finanzkrise von 2008.

Georgiewa prognostizierte, dass eine wirtschaftliche Erholung im Jahr 2021 unter der Voraussetzung möglich ist, dass die COVID-19-Pandemie weltweit eingedämmt wird.

Szene auf einem Straßenmarkt in Medellin, Kolumbien – 19. März 2020

Sie sprach davon, dass die Länder ihre Reaktionsmaßnahmen aggressiv verstärken müssten, und fügte hinzu, dass der IWF eine große Anzahl von Anfragen für eine Notfallfinanzierung erhalten habe. Georgiewa gab bekannt, die internationale Organisation habe von Großbritannien, Japan und China Zusagen über eine "Organisation der Katastropheneindämmung und -hilfe" für die ärmsten Länder erhalten, und sie hoffe, dass weitere folgen werden.

Eine Hauptsorge über die langfristigen Auswirkungen des plötzlichen Stopps der Weltwirtschaft ist die Gefahr einer Welle von Konkursen und Entlassungen, die nicht nur den Aufschwung untergraben, sondern auch das Gefüge unserer Gesellschaften beschädigen kann", so Georgiewa.

Die IWF-Direktorin kalkulierte, dass die Schwellenländer Unterstützung in Höhe von 2,5 Billionen US-Dollar benötigen werden, und bezeichnete dies als Schätzung "am unteren Ende". Ein praktischer Ansatz sei notwendig, um zu verhindern, dass verschuldete Länder "von der Klippe fallen", sagte sie.

Insbesondere im Hinblick auf die USA sagte Georgiewa, dass es absolut notwendig sein wird, die größte Wirtschaft der Welt abzufedern, und dass das von der Trump-Administration bereits vereinbarte Zwei-Billionen-Dollar-Maßnahmenpaket ein willkommener Schritt sei.

Sie sagte, dass es wichtig sei, sowohl Arbeitnehmer und Familien vor plötzlichen Einkommensverlusten zu bewahren als auch Unternehmen zu schützen.

Georgiewa bestätigte auch, dass der IWF eng mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammenarbeitet, um die weltweite Produktion kritischer medizinischer Geräte zu erhöhen. China sei eine wichtige Quelle für Gesundheitsversorgung und steigere die Produktion, so die IWF-Direktorin.

Sie sagte, dass die weltweite Erholung gestaffelt sein wird, ähnlich wie die Corona-Krise die Länder nacheinander getroffen hat.

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