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Corona kann nicht vorbei: Till Lindemann tritt bei Konzert in Moskau in riesiger Schutzblase auf

Corona kann nicht vorbei: Till Lindemann tritt bei Konzert in Moskau in riesiger Schutzblase auf
Corona kann nicht vorbei: Till Lindemann tritt bei Konzert in Moskau in riesiger Schutzblase auf (Archivbild)
Bei einem Konzert der Musikband "Lindemann" in Moskau sorgte ein besonderes Requisit auf der Bühne für viel Aufsehen. Die beiden Bandmitglieder erschienen vor dem Publikum in einer Schutzblase, was schnell sämtliche Corona-Witze unter den Fans entstehen ließ.

Seit das neuartige Corona-Virus längst auch die russische Hauptstadt erreicht hat, gab die menschengroße transparente Sphäre, die den Frontsänger Till Lindemann und den Gitarristen Peter Tägtgren von den Zuschauern trennte, den Fans reichlich Stoff zum Rätseln. So scherzten viele Internet-Nutzer, die später Videos vom Konzert am Sonntag kommentierten, dass die Blase die Musiker anscheinend vor einer imminenten Ansteckungsgefahr bei einer Massenversammlung schützen sollte.

Umso unglaubwürdiger erschien diese Vermutung den "Lindemann"-Fans jedoch angesichts der jüngsten Reise Lindemanns in die Sperrzone von Tschernobyl, bei der der 57-Jährige in der Geisterstadt Prypjat Karussell gefahren war. Am Ende waren sich die meisten Zuschauer einig, dass die Schutzblase wohl lediglich Teil der künstlerischen Konzeption der Vorstellung gewesen sei.

Zuvor musste die Band statt einer gleich zwei Shows am selben Tag im Moskauer Stadion WTB-Arena spielen. Grund dafür waren die kürzlich erlassenen Vorschriften des Moskauer Bürgermeisters, die Versammlungen von mehr als 5.000 Menschen verboten hatten.

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