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"Sind doch eh bald nicht mehr dabei": Fridays for Future empört mit Tweet über Großeltern

"Sind doch eh bald nicht mehr dabei": Fridays for Future empört mit Tweet über Großeltern
Symbolbild
"Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei", schrieb die Fridays for Future Germany-Gruppe. Unter dem Tweet waren kurz darauf tausende verärgerte Kommentare. Viele sprachen von einem üblen Fehlgriff.

Der Tweet der Bewegung Fridays for Future über den Generationenkonflikt bei Klimafragen hat am Montag auf Twitter heftige Reaktionen ausgelöst. "Sagt Ihr das eigentlich Oma und Opa auch ins Gesicht?", fragte ein User. Ein anderer zeigte sich empört: "Alles, was ich an Respekt eurer Bewegung gegenüber empfunden habe, habt ihr mit 1 Tweet kaputt gemacht. Saubere Leistung." Danyal Bayaz von den Grünen kommentierte: "Selbst wenn das Satire sein soll: Sorry Kids, geht gar nicht. Nicht an Weihnachten und sonst auch nicht. Klimaschutz ist eine Generationenaufgabe. Das heißt auch, dass wir alle Generationen dafür brauchen. Ich empfehle Twitter-Detox und stattdessen gute Gespräche mit Oma & Opa." Aufmunternde Kommentare gab es nur wenige. Die meisten Nutzer empfanden den schlechten Scherz als respektlos. 

Auch das Bundesumweltministerium reagierte: "Klimaschutz geht alle an und ist eine gesellschaftliche Aufgabe über alle Generationen hinweg", schrieb das Ministerium am Nachmittag. Schließlich entschuldigten sich die Klimaaktivisten:

Wir möchten uns aufrichtig bei allen entschuldigen, die sich durch unseren satirisch gemeinten Tweet heute Morgen verletzt gefühlt haben. Auch die tolle Unterstützung unzähliger Großeltern wollen wir nicht geringschätzen.

Doch auch nach dem schnellen Rückzieher wollten viele Nutzer den Beitrag nicht als Satire abnehmen. "Entschuldigung nicht akzeptiert. Diese Großmutter hat noch vor, euch zu überleben!", schrieb eine Nutzerin. 

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