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Folter mal anders: Mann quält Nachbarn nachts mit Pferdegewieher – Gefängnisstrafe möglich

Folter mal anders: Mann quält Nachbarn nachts mit Pferdegewieher – Gefängnisstrafe möglich
Ein Mann verwandelte einen ganzen Wohnblock für fast zwei Jahre in eine lebendige Hölle: Fast jede Nacht spielte er Pferdegeräusche über einen Lautsprecher ab, um seine Nachbarn des Schlafs zu rauben und dachte, er würde damit durchkommen. Doch da lag er falsch.

Ein 46-jähriger Einwohner von Nischni Nowgorod wurde Anfang dieser Woche verhaftet und der "Folter von zwei oder mehr Personen" angeklagt. Die Straftat kann zu einer Gefängnisstrafe von drei bis sieben Jahren führen.

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Das Wachpersonal im Gefangenenlager Guantanamo setzte Berichten zufolge Heavy-Metal-Musik ein, um die Insassen ihres Schlafes zu rauben, doch Juri Kondratjew ging noch weiter: Er folterte seine Nachbarn mit ununterbrochenem Gewieher von Pferden.

Er kaufte sich einen riesigen Lautsprecher und richtete ihn gen Decke, um sicherzustellen, dass man ihn auf jedem Stockwerk des Gebäudes hört. Auch das alt bewährte Klopfen gegen Heizkörper und Wände kam zum Einsatz, um den Effekt zu verstärken.

So ging es seit April 2018 fast jede Nacht. Die lokalen Medien berichteten, dass der Lärmangriff Kondratjews Vergeltung für den Kinderlärm in einer Wohnung über ihm war.

Der Mann hängte sogar ein Manifest in der Lobby aus, in dem er schwor, das zu tun, was er tat. Er schrieb:

Es ist mir egal, ob die werktätigen Erwachsenen schlafen wollen; es ist mir egal, ob Ihre Kinder unter Nervenzusammenbrüchen leiden; es ist mir egal, ob die älteren Menschen überhaupt nicht schlafen und öfter krank werden. Mein Ziel ist es, euch alle von hier zu vertreiben oder zu sehen, wie ihr ins Gras beißt.

Der Arbeitslose war überzeugt, dass es keine Möglichkeit gebe, ihn gesetzlich zur Verantwortung zu ziehen. Es ist schwer vorstellbar, wie es Kondratjews gelang, nicht von seinen Nachbarn gelyncht zu werden. Er war anscheinend von anständigen Menschen umgeben, die darauf angewiesen waren, Beschwerden an die Polizei und andere Behörden zu schreiben.    

Die Beamten versuchten mehrmals, mit dem Störenfried zu argumentieren, aber ohne Ergebnis. Ihm wurde auch eine Geldstrafe von 5.000 Rubel (ungefähr 70 Euro) auferlegt, die unbezahlt blieb.

Doch nun scheinen die Einwohner des Wohnblocks einen Weg gefunden zu haben, das Wiehern zu stoppen und endlich etwas auszuschlafen.

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