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"Grinch-Methoden" der Umwelt zuliebe: Grundschule verbietet Kindern, Weihnachtskarten zu verschicken

"Grinch-Methoden" der Umwelt zuliebe: Grundschule verbietet Kindern, Weihnachtskarten zu verschicken
"Grinch-Methoden" der Natur zuliebe: Grundschule verbietet Kindern, Weihnachtskarten zu schicken
Der Direktor einer britischen Grundschule hat sich dem modernen Klimaschutz-Trend angeschlossen und den Kindern verboten, einander Weihnachtskarten zu schicken. Ihm zufolge nehme diese gut bewährte alte Tradition einen sehr negativen Einfluss auf die Umwelt.

Der Schulleiter informierte die Eltern aller 275 Schüler der Grundschule Belton Lane der Stadt Grantham in der Grafschaft Lincolnshire schriftlich darüber, dass deren Kinder fortan lediglich je eine Weihnachtskarte an die gesamte Klasse schicken dürfen, wie die Zeitung The Telegraphmitteilte. Den Schritt begründete er mit dem erheblichen Umweltschaden, der durch die steigenden Kohlenstoffemissionen bei der Herstellung von Karten entstehe:

Weltweit werden genug Weihnachtskarten verschickt. Würde man sie in eine Reihe nebeneinanderlegen, so würden sie den Erdumfang 500 Mal umringen.  

Selbst der Briefkasten für Weihnachtskarten werde in diesem Jahr abgenommen, sagte der Direktor ferner. Der Versand einer einzigen Karte an alle Mitschüler würde ihm zufolge die Kinder dazu ermutigen, sowohl Geld zu sparen als auch etwas für die Umwelt zu tun.

Die meisten Eltern zeigten sich skeptisch gegenüber dieser Initiative. Die einen sprachen von "Heuchelei", verglichen den Schulleiter mit dem Grinch – einer Romanfigur von Theodor Seuss Geisel, die den Kindern Weihnachten gestohlen hat – und riefen andere Eltern auf, das Verbot zu boykottieren. Andere wiesen darauf hin, dass heutzutage Weihnachtskarten in der Regel aus Altpapier produziert werden, was den potentiellen Umweltschaden minimieren sollte.

Einige Eltern befürworteten hingegen den Schritt – er würde ihrer Meinung nach zum Beispiel jenen Kindern helfen, die Rechtschreibprobleme haben.

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