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Eile mit Weile: Großbritannien muss "EU-Abschiedsmünzen" nach Brexit-Aufschub einschmelzen

Eile mit Weile: Großbritannien muss "EU-Abschiedsmünzen" nach Brexit-Aufschub einschmelzen
Eile mit Weile: Großbritannien muss "EU-Abschiedsmünzen" nach Brexit-Aufschub einschmelzen (Symbolbild)
Der Brexit-Aufschub auf den 31. Januar bedeutet für Großbritannien unvermutete Kosten. Das Vereinigte Königreich prägte zum ersten Abschiedstermin am 31. Oktober schon eine Million Gedenkmünzen. Da das Datum nun falsch ist, werden die Münzen entsorgt.

Vorsorge lohnt sich nicht immer. Nachdem der Ausstieg Großbritanniens aus der EU voraussichtlich auf den 31. Januar 2020 aufgeschoben wurde, steht dem Vereinigten Königreich eine große Metallschmelze bevor: Insgesamt müssen dort nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg ungefähr eine Million Münzen eingeschmolzen werden, auf denen das alte Brexit-Datum geprägt ist.

Die siebenkantigen Gedenkmünzen zum Nennwert von 50 Pence hätten am 31. Oktober in Umlauf kommen sollten. Ähnliche Geldstücke hatte Großbritannien zum Beispiel schon anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London oder des 100-jährigen Bestehens der Pfadfinder-Bewegung im Jahr 2007 mit dem Motto "Be Prepared" (dt.: "Sei bereit") geprägt.

Der britische Schatzkanzler Sajid Javid und sein Finanzministerium dürften diesem Leitsatz zu buchstäblich gefolgt sein. Eine Sprecherin der Münzanstalt bestätigte gegenüber Bloomberg, dass die im Vorfeld geprägten Geldstücke nun allmählich vernichtet würden. Dabei wollte sie die dadurch entstandenen Kosten nicht kommentieren. Demnach werden dafür allerdings die Steuerzahler aufkommen.

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