icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Lebenswandel durch 69 GayCoins: Russe verklagt Apple wegen Verleitung zur Homosexualität

Lebenswandel durch 69 GayCoins: Russe verklagt Apple wegen Verleitung zur Homosexualität
Lebenswandel durch 69 GayCoins: Russe verklagt Apple wegen Verleitung zur Homosexualität (Symbolbild)
Ein Einwohner von Moskau will von Apple eine Million Rubel (rund 14.000 Euro) einklagen, weil der IT-Riese ihn zur Homosexualität verleitet haben soll. Das Gericht nahm die Klage zur Erörterung an. Für Mitte Oktober ist ein Gespräch mit dem zuständigen Richter geplant.

Auf die ungewöhnliche Klage wurde zuerst der Moskauer Radiosender Goworit Moskwa aufmerksam. Später griffen auch andere russische Medien die Story auf, die nach Angaben des Klägers im Jahr 2017 begonnen hatte. Die Rundfunkstation veröffentlichte auf ihrer Seite ein Foto der Klageschrift, die beim Gericht des Moskauer Bezirks Presnenski registriert wurde.

Demnach installierte der Kläger im Jahr 2017 auf seinem iPhone die Kryptogeld-App Waves Wallet. Im Juli 2019 erhielt der Mann 69 Einheiten der Kryptowährung GayCoin. Die Übeweisung wurde mit dem Motto "Don’t blame until you do that" (dt.: "Verurteile nicht, bevor du das tust") begleitet. Der Kläger erklärt den weiteren Ablauf so:

Ich dachte mir: Wie kann man tatsächlich über etwas urteilen, ohne es versucht zu haben? Ich beschloss, ein gleichgeschlechtliches Verhältnis auszuprobieren. Zwei Monate später kann ich sagen, dass ich in Sexualbeziehungen zu meinen Geschlechtsgenossen versumpft bin und nicht mehr zurückfinden kann. Ich habe nun einen ständigen Partner und ich weiß nicht, wie ich all das meinen Eltern erklären soll.

Dabei beschuldigte er das US-Unternehmen, ihn zur Homosexualität verleitet zu haben. Sein Leben werde niemals wie früher sein. Als Entschädigung für seine seelischen Leiden forderte der Kläger eine Million Rubel, rund 14.000 Euro.

Viele russische Rechtsexperten schätzen, dass die Erfolgschancen des Falles gleich null sind. Sie vermuten dahinter einen Versuch, sich einen Namen zu machen.

Mehr zum ThemaSex kann nicht warten: Kondom-Kurier verspätet sich – Kundin will Entschädigung für Schwangerschaft

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen