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Wegen ständiger Verwechslung mit "Konföderiertenflagge": US-Gasthaus entfernt norwegische Flagge

Wegen ständiger Verwechslung mit "Konföderiertenflagge": US-Gasthaus entfernt norwegische Flagge
Nach zwei Jahren Argwohn wegen "Konföderiertenflagge": US-Gasthaus streicht norwegische Flagge
Die Farbpalette von Nationalflaggen hat ihre Grenzen. Daher kommt es mitunter zu Verwechslungen. Ein Gasthaus in den USA hat es nun satt, sich für eine norwegische Fahne an seiner Fassade zu verteidigen, weil diese zu oft mit der "Südstaatenflagge" verwechselt wird.

Ein Gasthaus in den USA hat nach zwei Jahre währenden Vorwürfen wegen Rassismus doch die Flagge gestrichen. Als Greg und Kjersten Offenbecker im Jahr 2018 in die kleine Stadt St. Johns im Bundesstaat Michigan umzogen, beschlossen sie, dort ein kleines Hotel zu eröffnen. Da Kjerstens Großvater aus Norwegen stammte, nahmen sie beim Namen des Resorts Bezug auf Skandinavien und nannten es "The Nordic Pineapple". Um die Herkunft der Familie zu unterstreichen, brachte das Paar an der Fassade außer einer US-amerikanischen zusätzlich eine norwegische Flagge an.

Doch die rot-weiß-blaue Flagge mit einem Kreuz wurde den Hotelbesitzern zum Verhängnis: Schon kurz nach der Eröffnung hagelte es gegen sie Vorwürfe wegen Rassismus, weil viele Menschen die Nationalflagge Norwegens mit der Flagge der Konföderierten Staaten von Amerika verwechselten. Das Paar versuchte zwei Jahre lang, die Öffentlichkeit aufzuklären. Trotzdem gingen immer wieder hasserfüllte E-Mails und Kommentare in sozialen Netzwerken ein. Nach zwei Jahren war die Geduld von Greg und Kjersten aufgebraucht: Sie beschlossen, die norwegische Flagge von der Fassade zu entfernen.

Das Paar gab die Entscheidung auf Facebook bekannt. Der Beitrag erregte viel Aufsehen. Greg Offenbecker teilte örtlichen Medien mit:

Mich nervt die Dummheit der Menschen. Selbst wenn die Flagge im Wind weht oder schlaff hängt, sind keine Sterne darauf. Die beiden Flaggen sind einander nicht ähnlich.

Vor Kurzem postete das Hotel auf Facebook einen weiteren Betrag, in dem sich die Besitzer für die Unterstützung bedankten. Es seien diesmal viele positive E-Mails und Kommentare eingegangen. Nun denke das Paar darüber nach, die Fahne an die Fassade zurückzuhängen.

Übrigens war es auch früher zu derart peinlichen Verwechslungen gekommen. Vor zwei Jahren machte die Bestsellerautorin Rebecca Morris die Zeitung Seattle Times darauf aufmerksam, dass sie in ihrer Nachbarschaft eine "Südstaatenfahne" gesehen habe. In der Tat handelte es sich dabei um eine norwegische Fahne, die ein aus dem skandinavischen Land stammender Hausbesitzer zur Unterstützung des norwegischen Olympiateams ausgehängt hatte.

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