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Wiener Polizei lässt sich nicht anfurzen: Student soll 500 Euro Strafe wegen Blähung zahlen

Wiener Polizei lässt sich nicht anfurzen: Student soll 500 Euro Strafe wegen Blähung zahlen
Wiener Polizei lässt sich nicht anfurzen: Student soll 500 Euro Strafe wegen Blähung zahlen (Symbolbild)
Ein Student in Wien soll wegen eines lauten "Darmwinds" bei einer Polizeikontrolle 500 Euro Strafe zahlen. Der junge Mann bestreitet jede böse Absicht dahinter und will gegen die Strafe in Berufung gehen, weil er dadurch die Finanzierung seines Alltags bedroht sieht.

Die Wiener Polizei hat einem 22-Jährigen ein Strafmandat ausgestellt, weil er bei einer Kontrolle "offenbar in voller Absicht" einen "Darmwind" abgelassen haben soll. Der Vorfall ereignete sich bereits am 5. Juni am Bennoplatz im Bezirk Josefstadt. Die Polizei bestätigte den Bericht und teilte auf Twitter mit, dass sich der junge Mann "provokant und unkooperativ" verhalten habe.

In den sozialen Netzwerken tauchte daraufhin ein Foto des Strafzettels auf, in dem der Angezeigte verpflichtet wurde, 500 Euro Strafe wegen "Verletzung des öffentlichen Anstands" zu zahlen.

In einem Interview für das Nachrichtenportal Oe24wehrte sich das "Furz-Opfer" gegen die Darstellung der Polizei. Er habe den "Schas" nicht in unmittelbarer Nähe der Beamten und schon gar nicht absichtlich entweichen lassen. Der 22-Jährige führte die Blähung auf ein vorher verspeistes Bohnen-Gericht zurück. Außerdem zeigte er sich sehr verwundert über die Reaktion der Polizei:  

Wir sind im Jahr 2020. Vor Jahrzehnten hat Helmut Qualtinger gesungen: 'Wann der Wiener an Schas lasst, gebt's immer Ruhe!' Dass man jetzt, Jahrzehnte danach, das offensichtlich so tabuisiert, das wundert mich persönlich schon sehr.

Im Gespräch mit einer Oe24-Korrespondentin weigert sich der Student, die Strafe zu zahlen. Er brauche mindestens einige Monate, um 500 Euro zusammenzusparen. Da er sich Sorgen über die Finanzierung seines Alltags mache, werde er gegen die Strafe in Berufung gehen. Nach Angaben von Oe24 hatte ein Steirer im Jahr 2009 für eine ähnliche Verfehlung 50 Euro bezahlt.

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