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"Abreiseland DDR": Online-Fragebogen für Einreisende nach Großbritannien sorgt für Spott

"Abreiseland DDR": Online-Fragebogen für Einreisende nach Großbritannien sorgt für Spott
Abreiseland DDR: Online-Fragebogen für Einreisende nach Großbritannien sorgt für Spott (Symbolbild)
Eine offenbar veraltete Länderliste in einem Online-Fragebogen für Einreisende nach Großbritannien sorgt in den sozialen Medien für Häme. Als Option für den Ausgangspunkt einer Reise war dort "German Democratic Republic" (Deutsche Demokratische Republik) auswählbar.

Auf das Versehen wurde die deutsche Journalistin Cathrin Kahlweit aufmerksam. Sie teilte einen Screenshot des Drop-Down-Menüs am Montag auf Twitter. "Das Vereinigte Königreich auf dem neuesten Stand", schrieb die Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung im Kurznachrichtendienst.

Der Tweet erzeugte große Resonanz. Einige Nutzer teilten prompt weitere Screenshots der veralteten Liste, auf der angeblich sogar die frühere britische Kolonie Südrhodesien zu sehen war.

Ein Nutzer versetzte sich in die Lage eines Einreisenden aus Weißrussland, der drei Optionen zur Wahl hätte: Belarus (Weißrussland), Belorussian SSR (Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik) oder UdSSR. Auch Einreisende aus Serbien könnten demnach zwischen drei Optionen wählen.

Twitter-Nutzer reagierten auch mit Bildern aus der beliebten Filmserie "Zurück in die Zukunft". 

Es wurde darüber spekuliert, ob die DDR-Option womöglich extra für Zeitreisende eingerichtet worden sei.

Das britische Innenministerium gestand den Lapsus auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ein. Es habe sich um eine Liste für Geburtsländer gehandelt, die an der Stelle einfügt worden sei. Am Dienstag war die Auswahl aktualisiert.

Einreisende nach Großbritannien müssen seit der vergangenen Woche an der Grenze ihre Adress- und Kontaktdaten hinterlassen und zwei Wochen lang in Quarantäne gehen. Wer sich nicht an die 14-tägige Pflicht zur Selbstisolation hält, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Damit soll verhindert werden, dass es durch eingeschleppte Infektionen zu einer neuen Welle der COVID-19-Epidemie in Großbritannien kommt. Die Maßnahme ist aber höchst umstritten – nicht zuletzt weil das Vereinigte Königreich weit höhere Infektionsraten als viele andere Länder Europas hat.

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