• Ecuador gegen Steuerflucht: Das Echo der Panama-Paper erreicht die UNO
    Ecuador präsentierte auf der 71. Vollversammlung der UNO Vorschläge gegen die globale Steuerflucht. Präsident Rafael Correa fordert internationale Zusammenarbeit, um weltweite Off-Shore Paradiese zu verbieten. In seinem Land sollen betrügerische Kandidaten von politische Ämtern ausgeschlossen werden, wenn sie die Rückführung ihres Off-Shore-Kapitals verweigern.
    7.10.2016 06:10 Uhr
  • Das könnte schmerzhaft werden: Der EU-Kommissar für Energiepolitik, Arias Cañete (links), hat auf Konten seiner Frau ziemlich viel Geld im Ausland angelegt. Frankreichs Premierminister Manuel Valls (mitte) dürfte dies weniger gefallen als Spaniens Premier Mariano Rajoy (rechts).
    Der EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, Miguel Arias Cañete, wird indirekt durch die Panama-Paper belastet. Wie bei vielen anderen Fällen auch, sind es die nächsten Angehörigen, in diesem Fall seine Frau, die erhebliche Summen vor dem Fiskus verstecken. Besonders pikant: Bei dieser Gelegenheit kommt heraus, dass Familienangehörige und Freunde seit Jahren von seinen politischen Ämtern profitieren.
    23.05.2016 15:17 Uhr
  • Mehr als 2.200 Russen namentlich in „Panama Papers“ erwähnt
    Das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) hat die Datenbank der panamaischen Anwaltskanzlei „Mossack Fonseca“ mit Rohdaten inklusiver aller dort genannten Namen zu angeblichen Offshore-Firmenbesitzern veröffentlicht.
    10.05.2016 15:52 Uhr
  • "Panama-Krimi: Wer war's?! - Leute lieben eine gute Spionage-Geschichte"
    Viele Politiker haben Angst, weil sie befürchten, dass etwas über ihre Person auftauchen könnte und sie in Verlegenheit bringt, deshalb sind die Panama-Leaks aus politischer Sicht sehr wichtig. Dies hat der Autor und Russland-Analyst Martin McCauley im Interview mit RT erklärt.
    16.04.2016 11:39 Uhr
  • Pakistans Premierminister Nawaz Sharif verabschiedet sich in Richtung London. Hier nach einer Militärparade in Islamabad, März 2016.
    Die Panama-Papers fordern ihre nächsten Opfer. Heute musste Spaniens Industrieminister zurücktreten. In Pakistan könnte die Affäre gleich dem Regierungschef den Kopf kosten. Premier Nawaz Sharif verließ gestern überraschend das Land und reiste ausgerechnet an den Ort, an dem seine Kinder über Offshore-Firmen Luxuswohnungen gekauft hatten: nach London.
    15.04.2016 16:36 Uhr
  • Argentiniens Präsident muss wegen Enthüllungen der „Panama Papers“ vor Gericht
    Der argentinische Staatschef Mauricio Macri muss am heutigen Freitag vor Gericht erscheinen, um eidesstattlich zu erklären, dass er in dem Skandal um die „Panama Papers“ angeblich nichts zu verbergen hat. Zuvor hatte Macri behauptet, es sei nicht notwendig gewesen, wie sonst bei politischen Ämtern üblich, die Briefkastenfirma zu deklarieren, weil er zwar Direktor aber nicht Aktionär der in einer Steueroase eingetragenen Gesellschaft gewesen sei.
    8.04.2016 17:40 Uhr
  • George Soros spricht auf der New America Foundation in Washington.
    Die Whistleblower-Plattform WikieLeaks hat die Objektivität der Organisationen hinterfragt, die die Auswertung und Veröffentlichung der Panama Papers übernommen haben: ICCJ und OCCRP seien stark durch ihre Finanzierer wie Soros und USAID beeinflusst. RT analysiert die Finanzierungsquellen, insbesondere die Rolle von Soros und USAID, tendenziöse Vorgaben bei der Recherche und befragt die Mi5-Whistleblowerin Annie Machon sowie Paul Craig Roberts zu ihrer Einschätzung.
    7.04.2016 17:19 Uhr
  • In Brasilien began das Panama-Leak schon im Januar: Ricardo Honorio Neto, Mitarbeiter bei Mossack Fonseca wird verhaftet, Curitiba, Brasilien, 28.  Januar 2016.
    Mit ihren Veröffentlichungen zu den „Panama-Papers“ greifen westliche Medien einen Fall auf, der schon vor mehreren Monaten für Schlagzeilen sorgte. Mitarbeiter des Anwaltsbüros Mossack Fonseca wurden bereits Ende Januar von den Behörden in Brasilien verhaftet, weil sie für Mitarbeiter des staatlichen Ölunternehmens Petrobras Scheinfirmen angemeldet haben sollen. Die privaten Medienmonopole in Brasilien nutzen die Panama Papers für eine Verleumdungskampagne gegen die regierende Arbeiterpartei.
    7.04.2016 08:00 Uhr
  • Panama Papers: Scheinheilige Debatte um Mossack Fonseca - Deutschland ist selbst eine Steueroase
    Die Vertreter der Bundesregierung stellen sich im Zuge der Enthüllungen der Panama Papers als die Saubermänner der Weltgesellschaft dar. De facto agiert Deutschland aber nach Meinung des Steuerexperten Karl-Martin Hentschel selbst als Steuerparadies „für verbrecherische Staatschefs und internationale Syndikate“. Die Zahlen sprechen für sich: Drei Billionen Euro ausländischer Staatsbürger ruhen auf deutschen Konten. Dies entspricht einem Drittel des Gesamtwerts des Geldvermögens in Deutschland.
    7.04.2016 07:45 Uhr
  • 'Privatsache? Gehts noch, du Heuchler?!' - Edward Snowden liefert sich Twitter-Duell mit Cameron
    NSA Whistleblower Edward Snowden hat den britischen Premier David Cameron als Heuchler bezeichnet, nachdem der Premierminister Großbritanniens, der eine lange Reihe neuer Überwachungbefugnisse auf den Weg gebracht hatte, behauptete, dass die Steuerangelegenheiten seines verstorbenen Vaters "Privatsache" seien. Camerons Vater hatte 30 Jahre lang keine Steuern für sein Luxus-Anwesen bezahlt.
    6.04.2016 18:06 Uhr
  • WikiLeaks: „Die USA haben den Panama Papers-Skandal finanziert, Ziel sind Russland und Putin“
    WikiLeaks-Vertreter haben erklärt, dass der Skandal um die Veröffentlichung der „Panama Papers“ von den USA finanziert worden sei. Das Dokumentenleck in der Firma „Mossack Fonseca“, welches die Beteiligung vieler Spitzenpolitiker an illegalen Offshore-Machenschaften offengelegt hat, sei eine Informationsoffensive gegen Russland und Wladimir Putin persönlich, so eine Erklärung auf dem WikiLeaks-Portal und via Twitter.
    6.04.2016 15:24 Uhr