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Russische Aktienmärkte und der Rubel brechen ein – Erste Erholungsanzeichen

Russische Aktienmärkte und der Rubel brechen ein – Erste Erholungsanzeichen
Mitarbeiter der Moskauer Börse (Symbolbild)
Nach dem verlängerten Wochenende schloss sich die Moskauer Börse bei Eröffnung am Dienstag dem globalen Fall der Aktienmärkte an. Dieser wurde durch den weltweiten Ölpreisabsturz hervorgerufen. Auch der Rubel brach gegenüber anderen Währungen ein.

Der russische Leitindex an der Moskauer Börse ist nach dem verlängerten Feiertagwochenende am Dienstag um sieben Prozent gefallen. Der RTS-Dollar-Index fiel um über 13 Prozent auf 1.088 Punkte.

Nahr Bin Umar-Ölfeld, Irak

Die russischen Börsen waren am Montag wegen eines gesetzlichen Feiertags geschlossen und holen nun zu den globalen Märkten auf. Diese verzeichneten zu Beginn der Woche nach dem Absturz der Ölpreise am Wochenende den stärksten Rückgang seit der globalen Finanzkrise im Jahr 2008.

Die russische Währung erholte sich leicht, nachdem sie am Montag gegenüber dem US-Dollar um fast acht Prozent eingebrochen war und derzeit mit über 70 Rubel gegenüber dem Greenback und über 80 Rubel gegenüber dem Euro gehandelt wird. Die rasche Abwertung des Rubels wurde durch den Einbruch der weltweiten Ölpreise verursacht, da der russische Staatshaushalt teilweise von Rohölexporten abhängig ist.

Der Chef der russischen Zentralbank erklärte, dass es keine unmittelbaren Probleme mit der Liquidität auf dem Markt gibt. Die erste stellvertretende Vorsitzende der Zentralbank, Xenija Judajewa, kündigte am Dienstag an, dass die Regulierungsbehörde bereits eine breite Palette von Maßnahmen getestet hat und die Situation weiter analysieren wird.

Die Ölpreise brachen am Wochenende zusammen, nachdem Russland und die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) keine Einigung über tiefere Produktionskürzungen zur Stützung der globalen Rohölpreise inmitten der sinkenden Nachfrage aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs erreichen konnten.

Die Rohölpreise erholten sich am Dienstag um sieben Prozent von ihrem größten Tagesverlust seit fast 30 Jahren, da die Investoren die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Aufschwungs in Betracht zogen. Der Referenzpreis für die Marke Brent stieg auf 36,87 US-Dollar pro Barrel, während das Rohöl der US-Marke West Texas Intermediate (WTI) bei 33,28 US-Dollar pro Barrel gehandelt wurde.

Mehr zum Thema - US-Notenbank senkt Zinssätze, um Wirtschaft vor Auswirkungen des Coronavirus zu schützen

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