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Arktis ist Schlüsselregion für Russland: Putin genehmigt Entwicklungsstrategie für die Region

Arktis ist Schlüsselregion für Russland: Putin genehmigt Entwicklungsstrategie für die Region
Arktis ist Schlüsselregion für Russland: Putin genehmigt Entwicklungsstrategie für die Region (Archivbild)
Russland will seine Präsenz in der Arktis stärken, um seine Souveränität zu gewährleisten und Frieden sowie Stabilität in der Region aufrechtzuerhalten. Das geht aus dem Plan zur Entwicklung der Arktis bis 2035 hervor, der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin unterzeichnet wurde.

Das Dokument betont, dass Russland bereits konventionelle Streitkräfte und ein Küstensicherheitssystem in der Arktis geschaffen hat. Deren Hauptaufgabe für die nächsten 15 Jahre ist es, den Einsatz militärischer Gewalt gegen Russland zu verhindern. Um jegliche Aggression abzuwehren, werden die Fähigkeiten der arktischen Streitkräfte weiter ausgebaut. Es ist vorgesehen, dass Luft-, Wasser- und Unterwasserüberwachungssysteme in der Region modernisiert werden sollen.

Zu den Herausforderungen, mit denen sich das Land konfrontiert sieht, gehören die militärische Aufrüstung einiger regionaler Akteure, Versuche, wichtige internationale Verträge über wirtschaftliche Operationen in der Region zu überarbeiten, sowie Bemühungen, Russlands Aktivitäten in der Arktis zu diskreditieren.

Im Dokument wird ferner betont, dass die Arktis "ein Gebiet des Friedens, der stabilen und für alle Seiten vorteilhaften Partnerschaft" bleiben soll.

Auch ist die Weiterentwicklung der Arktis als eine strategische Ressourcenbasis für Russland von Interesse. Ihre rationelle Nutzung soll das Wirtschaftswachstum fördern und die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Nordseeroute verbessern, die Europa mit dem Pazifik auf dem kürzesten Weg verbindet.

Das Programm sieht vor, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten nicht auf Kosten der Umwelt durchgeführt werden und gleichzeitig den Lebensstil der Ureinwohner in der Region schützen.

In den letzten Jahren hat Russland stark in die Forschung und Entwicklung der Arktis investiert, da andere regionale Akteure – Kanada, Dänemark, Norwegen und die USA – die Region aufgrund ihrer reichen Naturressourcen und ihrer geografischen Lage ebenfalls für sich beanspruchen.

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