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Russland: Hohe Haftstrafen für junge Anarchisten wegen Planung von Terroranschlägen bei Fußball-WM

Russland: Hohe Haftstrafen für junge Anarchisten wegen Planung von Terroranschlägen bei Fußball-WM
Symbolbild
Sieben Russen im Alter von 23 bis 31 Jahren wurden wegen "Linksterrorismus" zu Haftstrafen zwischen sechs und 18 Jahren verurteilt. Die Männer sollen während der Fußball-WM und der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2018 Bombenanschläge geplant haben.

Die Angeklagten sollen einem antifaschistischen und anarchistischen Terrornetzwerk angehören. Die Mitglieder der sogenannten Netzwerk-Organisation wurden wegen des Besitzes von Waffen und Drogen sowie der Planung von Bombenanschlägen während der Fußball-Weltmeisterschaft und der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2018 angeklagt. Im Jahr 2017 wurden sie in den Städten Pensa und Sankt Petersburg festgenommen. Der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) behauptet, dass die Bande auch Zellen in Moskau, Omsk und der weißrussischen Hauptstadt Minsk betrieben habe.

Dmitri Ptschelintsew und Ilja Schakurski, die als Drahtzieher der Organisation gelten, erhielten die höchsten Strafen: Sie wurden zu 18 beziehungsweise 16 Jahren Haft verurteilt. Der Staatsanwaltschaft zufolge sollen die beiden versucht haben, Anarchisten aus verschiedenen Städten zu sogenannten Kampfgruppen zusammenzuschließen, um die Sicherheitskräfte und Örtlichkeiten der Partei "Einiges Russland" anzugreifen. Die Männer sollen im Wald, in einem verlassenen Pionierlager und in einer Fabrik in der Nähe von Pensa geübt haben.

Andrei Tschernow, Maxim Iwankin und Michail Kulkow wurden zu jeweils 14, 13 und 10 Jahren Haft verurteilt. Wassili Kuksow und Arman Sagynbajew müssen jeweils neun und sechs Jahre absitzen. Alle Verurteilten sind zwischen 23 und 31 Jahre alt. Ein weiteres Mitglied der Organisation, Igor Schischkin, wurde bereits im vergangenen Jahr von einem Moskauer Gericht zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Alle Angeklagten bekannten sich zu den Terrorismusvorwürfen nicht schuldig. Vier der Angeklagten gaben an, vom FSB zu Geständnissen gefoltert worden zu sein. Einige Menschenrechtsgruppen behaupteten, der Fall sei erfunden. In den Jahren 2018 und 2019 gab es in Russland eine Reihe von Demonstrationen gegen Folter, auch im Zusammenhang mit der Netzwerk-Organisation. In den sozialen Medien sorgten die Urteile für Empörung.

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