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Ultima ratio: Russe lässt sich zur Frau umoperieren, um Kindesunterhalt nicht zahlen zu müssen

Ultima ratio: Russe lässt sich zur Frau umoperieren, um Kindesunterhalt nicht zahlen zu müssen
Symbolbild
Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist für einen Russen zum letzten Ausweg geworden: Um nach seiner Scheidung den Kindesunterhalt nicht zu zahlen, ließ sich der Mann einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. Die Behörden wollen ihn trotzdem zur Verantwortung ziehen.

Laut Behörden betrug die Unterhaltshöhe 800.000 Rubel (etwa 11.500 Euro), die der Mann aus Kursk an sein minderjähriges Kind überweisen musste. Doch er verschwand und tauchte auch nach einer Gerichtsvorladung nicht auf. Die zuständigen Behörden erfuhren schließlich, dass der Gesuchte in der Nähe von Moskau wohnt. Als ein Gerichtsvollzieher ihn zu Hause aufsuchte, traf er auf eine Frau, die dem Zahlungspflichtigen sehr ähnlich sah. Es stellte sich heraus, dass es sich nicht – wie zuerst angenommen – um eine Verwandte des Mannes handelte, sondern um den Schuldner selbst. Er hatte sich zur Frau umoperieren und sich einen neuen Pass ausstellen lassen.

Die Behörden wollen den Mann, beziehungsweise die Frau, trotzdem zur Verantwortung ziehen. Eine Geschlechtsumwandlung bedeutet nicht, dass der Schuldner gegenüber seinem Kind keine finanziellen Verpflichtungen hat. 

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