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Über tausend falsche Bombendrohungen in Russland: FSB sperrt Zugang zu niederländischem Mail-Server

Über tausend falsche Bombendrohungen in Russland: FSB sperrt Zugang zu niederländischem Mail-Server
Über tausend falsche Bombendrohungen in Russland: FSB sperrt Zugang zu niederländischem Mail-Server (Archivbild)
Der Zugang zu dem verschlüsselten niederländischen Email-Server SmartMail ist ab dem 23. Januar in Russland gesperrt. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes seien hiervon über tausend E-Mails mit falschen Bombendrohungen nach ganz Russland verschickt worden.

Eine Welle von falschen Bombendrohungen hat seit Ende November 2019 mehrere Teile Russlands erfasst. Es gingen über tausend E-Mails mit Bombendrohungen bei insgesamt 16.000 Einrichtungen, darunter Gerichtsgebäuden, Schulen, Krankenhäusern und Einkaufszentren ein. In allen Fällen sind Sicherheitskräfte ausgerückt, um Gebäude nach explosiven Stoffen zu durchsuchen. Allein in Moskau wurden im Dezember 750.000 Menschen evakuiert. Alle Bombendrohungen erwiesen sich als falsch.

Am Donnerstag teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mit, dass die Ermittler die Herkunft der E-Mails feststellen konnten. Dem Pressedienst der Behörde zufolge wurden diese vom in den Niederlanden ansässigen verschlüsselten E-Mail-Server SmartMail verschickt. Der Zugang zu dem Server sei ab 23. Januar auf russischem Staatsgebiet gesperrt. Diese Maßnahme soll helfen, eine weitere Verbreitung von E-Mails dieser Art in Russland zu verhindern.

Die Anfrage der russischen Ermittler über die Nutzer der E-Mail-Adressen, von denen E-Mails mit Drohungen verschickt wurden, blieb von SmartMail unbeantwortet, teilte der FSB mit.

"Wir sind trotzdem sicher, dass die Eigentümer des E-Mail-Servers gesetztreue Bürger sind und nichts mit den Absichten der Täter zu tun haben. Wir verstehen, dass die Zugangssperrung zu dem Server die Verbreitung von solchen Informationen nicht vollständig stoppt, aber wir denken, dass die getroffenen Maßnahmen Aktionen dieser Art verhindern und deren Ausmaß deutlich verringern werden", hieß es.

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