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Putin trifft deutsche Top-Manager: "Wir schätzen den Pragmatismus der deutschen Wirtschaft"

Putin trifft deutsche Top-Manager: "Wir schätzen den Pragmatismus der deutschen Wirtschaft"
Putin trifft deutsche Top-Manager: Wir schätzen Pragmatismus der deutschen Wirtschaft
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich am 6. Dezember mit Vertretern der deutschen Wirtschaft getroffen. Die Topmanager und der russische Staatschef besprachen die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit.

Auch dieses Jahr traf sich der Kremlchef mit Vertretern der deutschen Wirtschaft. Bei dem jüngsten Treffen am Freitag bezeichnete er Deutschland als einen der wichtigsten Wirtschaftspartner. Zu Beginn der Zusammenkunft im südrussischen Sotschi sagte Putin:

Wir schätzen den Pragmatismus der deutschen Wirtschaft, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und streben den weiteren Ausbau der bilateralen Beziehungen an, um den langfristigen Interessen beider Länder gerecht zu werden

Ihm zufolge betragen deutsche Investitionen in die russische Wirtschaft rund 18 Milliarden Euro.

Putin trifft deutsche Top-Manager: "Wir schätzen den Pragmatismus der deutschen Wirtschaft"

Putin sicherte den deutschen Topmanagern zu, dass Russland, ungeachtet der politischen Lage, stabile Beziehungen zu seinen Wirtschaftspartnern aufbauen will:

Wir nutzen keine Wirtschaftsinstrumente als Hebel für Lösungen von politischen Fragen. Ich möchte es bekräftigen, und es wird auch weiterhin so sein.

In diesem Kontext erwähnte der russische Staatschef den Gastransit durch die Ukraine. Ihm zufolge will Russland auch nach der Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 Erdgas durch die Ukraine leiten.

Auch die deutschen Unternehmer betonten die Wichtigkeit des Gastransits durch das ukrainische Staatsgebiet. Die deutsche Wirtschaft hofft auch auf die Aufhebung der Sanktionen nach dem Gipfel im Normandie-Format, das am 9. Dezember in Paris stattfinden soll. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Cathrina Claas-Müllhäuser, sagte:

Wir waren immer der Meinung, dass die EU nicht warten soll, bis die Minsker Abkommen völlig realisiert werden. Wir haben immer gesagt, dass die Sanktionen schrittweise aufgehoben werden müssen.

Ihr zufolge gehen wegen der Sanktionen Milliarden Euro verloren, die in den Wiederaufbau der Wirtschaft und die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit in Europa investiert werden könnten.

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