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Lawrow: Russland begrüßt Freilassung von Marija Butina

Lawrow: Russland begrüßt Freilassung von Marija Butina
Marija Butina am 8. Oktober 2013 auf einer Pressekonferenz in Moskau
Russland begrüßt die Freilassung von Marija Butina, wie Außenminister Sergei Lawrow mitteilte. Nach über einem Jahr hinter Gittern in den USA konnte die russische Waffenrechtsaktivistin am Freitag das Gefängnis verlassen und wird wohl am Samstag in Russland ankommen.

Die in den USA zu eineinhalb Jahren Haft verurteilte Russin Marija Butina ist am Freitag aus dem Gefängnis entlassen worden. Ihr Anwalt Bob Driscoll hatte am Donnerstag mitgeteilt, Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE sollten Butina zurück nach Russland begleiten. Butina war im Juli 2018 festgenommen worden und in Untersuchungshaft gekommen; später wurde sie in Washington verurteilt.

Russland begrüßt die Freilassung der 30-Jährigen aus dem US-Gefängnis, sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag vor Journalisten.

Wir sind froh, dass die US-Justiz endlich, nach einer langen Zeit des Aufschubs, die Entscheidung getroffen hat, die wir seit Langem forcieren", sagte er.

Die Regierung in Moskau hatte Butinas Freilassung gefordert und von erfundenen Anschuldigungen gesprochen. Der Fall ist zu einem eklatanten Beispiel für antirussische Hysterie geworden. Butina wurde von den amerikanischen Medien schnell als "Spionin" bezeichnet und zu Unrecht beschuldigt, Sex gegen politische Gefälligkeiten eingetauscht zu haben.

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Die junge Russin kam 2016 mit einem Studentenvisum in die USA und engagierte sich aktiv bei der US-Waffenorganisation National Rifle Association (NRA). Ihr verkündetes Ziel war es, die restriktiven Waffenrechte in Russland zu lockern. 

Die US-Bundespolizei FBI hielt das Studium für eine Tarnung einer Agententätigkeit. Sie wurde am 15. Juli 2018 in Washington verhaftet, kurz vor dem Helsinki-Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump. Das US-Justizministerium gab bekannt, dass sie verdächtigt werde, "als Vertreterin Russlands in den Vereinigten Staaten zu handeln, indem sie Beziehungen zu US-Personen aufbaut und Organisationen infiltriert, die Einfluss auf die amerikanische Politik haben, um die Interessen der Russischen Föderation zu vertreten".

Nach ihrer Verhaftung verbrachte die russische Studentin neun Monate in Haft, zumeist in Einzelhaft, bevor sie beschuldigt wurde, als ausländische Agentin ohne Registrierung zu handeln. Die Waffenaktivistin wurdeschließlich zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Ein Sprecher des Bundesgefängnisses in Tallahassee im US-Bundesstaat Florida bestätigte am Freitag, Butina sei nach ihrer Freilassung Beamten der ICE übergeben worden. 

Das US-Außenministerium teilte mit, dass Butina von Miami nach Moskau fliegen wird, wo sie am Samstagmorgen ankommen wird.

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