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Westliche Sanktionen tragen zur Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit Russlands bei

Westliche Sanktionen tragen zur Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit Russlands bei
Der russische Handelsminister hat während eines Besuches in Bulgarien einer örtlichen Zeitung ein Interview gegeben. Darin wies er darauf hin, dass die westlichen Sanktionen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit Russlands auf dem Weltmarkt zu stärken.

Westliche Sanktionen halfen Russland, in verschiedenen Industriebereichen einen Sprung nach vorne zu machen. Das erklärte der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow in einem Interview mit der bulgarischen Zeitung Trud vor einer Plenarsitzung der Zwischenstaatlichen Kommission für Handel, wirtschaftliche, wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit in Warna. Er sagte:

Wir haben mehrfach erklärt, dass die Sanktionspolitik kontraproduktiv ist und nicht zur Entwicklung des internationalen Handels beiträgt. Es ist interessant, dass nicht nur Einschränkungen schädlich sind, sondern dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. In jüngster Zeit haben unsere westlichen Partner sogar einen speziellen Begriff der 'Selbstsanktionierung' eingeführt. Die Ängste und Mythen über Russland, mögliche Folgen der Zusammenarbeit mit unserem Land und andere Spekulationen, haben manchmal einen noch negativeren Effekt als die Sanktionen von Brüssel und Washington selbst.

Gleichzeitig hat Russland dank dieser Sanktionen bis zu einem gewissen Grad die historische Chance erhalten, in vielen Industriebereichen einen Sprung nach vorne zu machen. Und das hat unsere Produkte auf dem Weltmarkt, auch auf dem bulgarischen Markt, wettbewerbsfähiger gemacht.

Handel mit Bulgarien

Moskau plant, die Zusammenarbeit im Bereich Handel und Investitionen mit Sofia auszubauen, so der russische Minister. Er fuhr fort:

Wir erwarten für das Ende dieses Jahres eine quantitative und qualitative Ausweitung des Handels und planen außerdem den Ausbau der Investitionszusammenarbeit.

Gut gelaunt: Die russischen Minister Lawrow und Schoigu mit den französischen Amtskollegen Parly und Le Drian (v.l.n.r.) während einer Pressekonferenz am Montag in Moskau.

Der Beamte führte mehrere Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung großer Infrastrukturprojekte im Öl- und Gassektor sowie im Automobilbau an. Der Landmaschinenbau sei ein weiterer vielversprechender Wachstumsbereich.

Wir haben für heute eine umfangreiche bilaterale Agenda. Die Führung Russlands und Bulgariens trifft sich regelmäßig, und es sei darauf hingewiesen, dass es nicht viele Länder auf der Welt gibt, mit denen wir so viele Kontakte von Staat zu Staat haben. Der aktive Dialog beeinflusst natürlich auch die Dynamik des bilateralen Handels. Russland ist der zweitgrößte Handelspartner Bulgariens außerhalb der EU und der fünftgrößte Handelspartner insgesamt.

Manturow betonte, dass Moskau und Sofia eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in vielen Bereichen entwickeln wollen und fügte hinzu, dass zwölf feldorientierte Arbeitsgruppen im Rahmen der zwischenstaatlichen Kommission arbeiten.

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